Pressestimmen

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zu Fidel Castros Tod:

„Der fast sentimentale Ton, mit dem sich die Regierungen in aller Welt Castro in ihren Bekundungen widmen, ist erschreckend. Er ist erschreckend, weil in den vergangenen Jahrzehnten das Versagen der karibischen Insel offenkundig war. Das neue Regime hat oligarchischen Charakter, es basiert auf einem Geflecht aus politischen Zugehörigkeiten und Geld und wird vom Militär und einer Handvoll Familien kontrolliert, von denen die Familie Castro die führende ist.“

la stampa, rom

„Dass in seinem Nachruf nicht einmal ein positiver Halbsatz Platz findet, hat er sich einerseits mit seinem Lebenslauf als Verbrecher verdient, andererseits als Symbolfigur eines Diktators, der für mehr als ein halbes Jahrhundert seinem Volk die Freiheit genommen hat.“

sme, bratislava

zu Frankreich/Fillon:

„François Fillon hat die Vorwahlen gewonnen, weil er in einem gemäßigten Ton starke Überzeugungen vertritt. Er hat sich nicht auf die Sirenen des Zentrismus eingelassen, der in Person von Alain Juppé eine massive Abfuhr bekommen hat. Die ,Radikalität‘ von Fillons siegreichem Projekt darf nun nicht wieder im ewigen Bermudadreieck des politischen Lebens verloren gehen. Wenn er Erfolg hat, wäre es der Beweis, dass der Liberal-Konservatismus ein wirkungsvolles Wehr gegen den Populismus ist, der die westliche Welt in ihrer Krise überschwemmt.“

le figaro, paris

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