Pressestimmen

ZU ÖSTERREICH:; ZU OBAMA:

ZU ÖSTERREICH:

„Das Wahlergebnis ist keine unmittelbare Reaktion auf die Migrationskrise. Österreich hat sich bereits im vorigen Jahr von der sogenannten Willkommenskultur losgesagt. Das reicht den dortigen Wählern zwar nicht, aber sie meutern in erster Linie gegen die Eliten, die sich den Staat untereinander aufgeteilt haben.“

Lidove Noviny (Prag)

ZU OBAMA:

„Der Besuch des US-Präsidenten in Europa erinnert an eine therapeutische Sitzung. Obama sprach der – in einer Identitätskrise steckenden – EU Mut zu. Er tat dies mit einer Wärme, die ungewöhnlich ist in einer Zeit, in der den alten Kontinent beunruhigende Nachrichten erschüttern (...) Obamas Warnung vor den Risiken eines EU-Austritts der Briten und sein Lob für die Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingskrise waren mehr als reine Höflichkeit. Die Europäer und die übrige Welt brauchen ein Europa, das nicht ängstlich und überfordert ist, sondern das im Süden des Mittelmeers und im Nahen Osten Impulse setzt.“

La Vanguardia (Barcelona)

„Die Vereinigten Staaten, die ganze Welt brauchten ein starkes Europa, seine Einigung sei eine Notwendigkeit für „uns alle“. Wann hat man das zuletzt gehört? (...) Es ist wohltuend und doch ernüchternd, dass Obama bei seinem mutmaßlich letzten Besuch in Deutschland als Präsident so sehr an das Selbstbewusstsein der Europäer appelliert.“

Frankfurter Allgemeine

Kommentare