Pressestimmen

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ZUM IRAN; ZU EU/GRIECHENLAND

ZUM IRAN

„Für den iranischen Präsidenten Ruhani wird in Europa, wo er derzeit den einen oder anderen Milliardendeal abschließt, der rote Teppich ausgerollt. Zugleich sitzen im Iran Dutzende Kinder in einer Todeszelle, und es wird in dem islamischen Land ein Wettbewerb für Karikaturisten organisiert, die sich über den Holocaust lustig machen. Das freundliche Lächeln Ruhanis im Ausland maskiert die immer noch erbärmliche Menschenrechtssituation im Iran, wo jedwede Opposition mundtot gemacht wird.“

De Telegraaf, Amsterdam

ZU EU/GRIECHENLAND

„Da Europa bei der Lösung der Flüchtlingsfrage zu versagen droht, entdecken immer mehr Politiker die Vorzüge des Schwarzpeterspiels. Die ungeliebte Karte gibt man dabei vorzugsweise an Griechenland weiter, den schwächsten und exponiertesten Akteur. Vor allem die Innenminister Deutschlands und Österreichs beschuldigen lieber die Griechen, ihre Grenzen nicht zu schützen, statt die eigene Konzeptlosigkeit einzugestehen.“

Neue Zürcher Zeitung

„Wer Griechenland vorwirft, es habe seine Grenzen nicht gut genug vor Andrang von Flüchtlingen geschützt, kennt nicht die Realität vor Ort. Griechenland hat keine andere Möglichkeit, als die tausenden Menschen aufzunehmen, außer sie mit dem Einsatz der Marine von der Küste fernzuhalten und ertrinken zu lassen. Im Grunde wollen die Staaten Nordeuropas Griechenland in ein riesiges Internierungslager umwandeln.“

THE INDEPENDENT, LONDON

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