Pressestimmen

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ZU REFORMEN/FRANKREICH; ZUR UKRAINE

ZU REFORMEN/FRANKREICH

„Alle Beobachter Frankreichs zweifeln (an der Reformfähigkeit des Landes), weil dieses Land niemals drastische Reformen im Eiltempo eingeführt hat. Unsere Kreditgeber werden sich nicht lange mit vagen Versprechen über Einsparungen von 50 Milliarden Euro zufriedengeben. Man muss sie genau benennen und schnell durchsetzen.“

Le Figaro, Paris

ZUR UKRAINE

„Die Ukraine zerfällt zunehmend in Ost und West; in diejenigen, die für die Revolution sind, und in Anhänger der alten Ordnung. Jetzt braucht es dringend internationale Vermittlung. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton will diese Woche nach Kiew kommen. Das ist ein Anfang. Aber auch Russland muss einbezogen werden. So gross die Abneigung gegen den Kremlchef in Brüssel sein mag: Nur mit ihm und nicht gegen ihn lässt sich die Situation entschärfen.“

Tages-Anzeiger, Zürich

„Von Nahem betrachtet handeln die drei Oppositionsführer nicht irrational. Sie haben kein Vertrauen, dass das Regime die Machtteilung ernst meint. Sie haben auch kein Vertrauen in die Haltbarkeit ihres Dreibundes. Der Druck von oben (Regime) und unten (die Straße) hält sie zusammen. Im Erfolgsfall werden sie bald um die Macht konkurrieren. Sie fürchten zudem, die Kontrolle über die Straße zu verlieren, wenn sie sich mit einem halben Sieg zufrieden geben.

Der Tagesspiegel, Berlin

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