DIE PARTEIEN BEI DER WAHL

Die Parteien bei der wahl 48 Parteien sind für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen.

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Eine Forderung: Pflanzendrinks statt Schulmilch. dpa

48 Parteien sind für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen.

CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke, weil sie bereits im Bundestag vertreten sind. Die Freien Wähler, die FDP und die AfD dürfen antreten, weil sie in mindestens einem Landtag sitzen. 40 weitere Vereinigungen hat der Bundeswahlausschuss anerkannt. Darunter sind bekannte Parteien wie die Republikaner, die Bayernpartei oder die Piratenpartei. Aber es gibt auch Kuriositäten. Ein Überblick:

Die bergpartei

Diese Partei will anders sein, ganz anders. Das beginnt schon mit der Schreibweise – ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung. Vollständiger Name: „bergpartei, die überpartei; ökoanarchistisch-realdadaistisches sammelbecken“. Parteiziele: bedingungsloses Grundeinkommen und viel, viel Freiheit für jeden Einzelnen. Bekanntester Bergpartei-Politiker ist Hauke Stiewe. Er organisiert jedes Jahr eine Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke in Berlin.

Die Urbane

Die Partei gibt es erst seit Anfang des Jahres, Gründungsort: Berlin. Die Urbane versteht sich als erste Hip-Hop-Partei Deutschlands. Parteiziele: individuelle Freiheit und Raum für kreative Selbstverwirklichung. Für Die Urbane ist die Musikrichtung Hip-hop nicht weniger als eine „globale emanzipatorische Bewegung“.

Die V-Partei³

Die V-Partei³ wurde 2016 bei der Messe für Veganer in München gegründet. Ihr voller Name heißt: „Partei für Veränderung, Vegetarier und Vegane“. Zu den Forderungen der V-Partei³ gehört ein Schulfach „Ernährung“, genauso wie die Einführung von gesunden Pflanzendrinks anstelle von Schulmilch und ein Verbot der Jagd „als Hobby“.

Magdeburger Gartenpartei

Die Partei hat sich gegründet, als in Magdeburg vor ein paar Jahren über 160 Kleingärten vernichtet werden sollten, um sie zu bebauen. Laut Selbstverständnis ist die Magdeburger Gartenpartei „nicht die Protestpartei der Laubenpieper, weil Protest und bitten nichts erwirkt. Es hilft hier nur der Einzug in die Parlamente“.

Transhumane Partei

Die Transhumane Partei Deutschland setzt sich für den „globalen Einsatz von Technik zur Ermöglichung eines besseren Lebens“ ein. Parteiziele: Subventionierung der Erforschung lebensverlängernder Maßnahmen, aber auch ein bedingungsloses Grundeinkommen.  sts

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