NEUER ÄRGER FÜR BACH

Olympische Turbulenzen

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Die südkoreanische Halbinsel, speziell die Region um Pyeongchang, ist für ihr unbeständiges Klima bekannt.

Die vom Japanischen Meer her blasenden Winde lassen die Witterung bisweilen über Nacht umschlagen, Temperaturstürze und plötzliche Sturmtiefs sind keine Seltenheit. So gesehen passen die Turbulenzen, mit denen sich IOC-Präsident Thomas Bach seit seiner gestrigen Ankunft im Land der 23. Winterspiele konfrontiert sieht, durchaus ins Bild. Eben noch sonnte sich der Sportführer – dank versöhnlicher Töne zwischen Nord- und Südkorea – im Glanz des Friedensstifters. Doch kaum in Seoul gelandet, brauen sich über Olympia wieder sehr dunkle Wolken zusammen.

Allein schon die Behandlung der russischen Doping-Affäre bereitet den Olympiern des IOC arge Mühe. Nun sorgt ein neues Leck im Anti-Doping-System für größte Aufregung. Fehlerhafte Dopingflaschen lösten allgemeine Verunsicherung aus. Experten befürchten ein Rechtschaos und fordern gar, auf Dopingtests in Pyeongchang ganz zu verzichten. Was für ein Desaster. Die weiteren Olympia-Aussichten: Vorwiegend trübe.

Armin Gibis

Sie erreichen den Autor unter

Armin.Gibis@ovb.net

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