TROTZ NEUER SANKTIONEN GIBT ES BEI OLYMPIA NEUE SIGNALE AUS PJÖNGJANG

Nordkorea will mit USA sprechen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Ivanka Trump und der General

Pyeongchang – Trotz der neuen Sanktionen ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach südkoreanischen Angaben zu Gesprächen mit den USA über den Atomkonflikt bereit.

Bei einem Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jae In vor der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele am Sonntag in Pyeongchang bekräftigte Nordkoreas General Kim Yong Chol, sein Land habe „ausreichende Absichten“, mit den USA ins Gespräch zu kommen.

Die nordkoreanische Delegation habe auch die Bereitschaft von Kim Jong Un übermittelt, seine Annäherungspolitik fortsetzen und die Beziehungen weiter verbessern zu wollen, hieß es. Unter welchen Umständen es in dem Konflikt um das nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramm zu Gesprächen zwischen den USA und Nordkorea kommen könnte, blieb aber weiter unklar. Bei der Schlussfeier saß der berüchtigte General aus Nordkorea schräg hinter der amerikanischen Präsidententochter Ivanka Trump auf der Ehrentribüne.

Kurz zuvor hatte es noch scharfe Kritik aus Pjöngjang an den neuen Sanktionen der USA gehagelt. Jede Art von „Blockade“ werde als „kriegerische Handlung“ betrachtet, erklärte das Außenministerium. Die USA „laufen Amok, um eine neue dunkle Wolke der Konfrontation und des Krieges zu schicken“.

Zurück zur Übersicht: Politik

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare