„Noch nicht ganz ausbuchstabiert“

Donald Trump bei seiner Rede in New York. Foto: rts
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Donald Trump bei seiner Rede in New York. Foto: rts

US-Wahlkampf . Washington – Mit einer außenpolitischen Rede unter dem Motto „Amerika zuerst“ irritiert Donald Trump Bündnispartner der USA. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber hatte angekündigt, die US-Außenpolitik ausschließlich an US-Interessen ausrichten zu wollen.

Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte gestern in Berlin, er könne darin noch keine Linie erkennen. „Das scheint mir noch nicht ganz ausbuchstabiert zu sein“, sagte er. Steinmeier betonte, Trumps Äußerungen seien nicht ganz frei von Widersprüchen. So kündige er an, Amerika wieder stark machen zu wollen, betone aber gleichzeitig Amerikas Rückzug. „Beides scheint mir noch nicht so recht zusammenzupassen.“

Unterdessen hat Trumps innerparteilicher Rivale Ted Cruz seine einstige Konkurrentin Carly Fiorina als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin (Running Mate) vorgestellt. Die ehemalige IT-Managerin würde an seiner Seite antreten, sollte der erzkonservative Senator von Texas als Kandidat der US-Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus gehen.

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