Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Waffenlieferungen

US-General sieht „Wendepunkt“ im Ukraine-Krieg: „Russland verliert“

Der Schreck Russlands heißt derzeit HIRMAS: Deshalb dürfte das neue US-Hilfspaket für die Ukraine bei Putin nicht gut ankommen.
+
Ukraine-Krieg: Der Schreck Russlands heißt derzeit Hirmas.
  • Jan-Frederik Wendt
    VonJan-Frederik Wendt
    schließen

Seit fünf Monaten bekämpfen sich Russland und die Ukraine. Ein US-General sieht nun einen „Wendepunkt“ im Krieg.

Washington D.C. – Der pensionierte US-Armeegeneral Mark Hertling sieht einen „Wendepunkt“ im Ukraine-Konflikt. Grund dafür seien die Himars-Raketensysteme. Diese erhält Kiew von den USA. Zudem behauptet Hertling, dass Moskaus Streitkräfte „in einem schlechten Zustand“ seien.

Am Freitag (22. Juli) hatte Washington weitere finanzielle Unterstützung im Wert von 270 Millionen Dollar angekündigt – darunter viere weitere Himars-Raketensysteme. Diese werden als entscheidend im Kampf gegen Russland und Wladimir Putin bewertet. Die Ankündigung der US-Regierung von Joe Biden war erfolgt, nachdem ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter erklärt hatte, die Ukraine habe mit Himars-Raketen mehr als 100 „hochwertige“ Ziele ausgeschaltet. Das berichtet newsweek.com. Die Angriffe hätten Munitionsdepots, Artilleriestellungen mit großer Reichweite, Kommandoposten, Luftverteidigungsanlagen und Radar- sowie Kommunkaitonsknotenpunkte zerstört.

Ukraine-Krieg: Präsident Selenskyj wendet sich per Video an die Welt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nutzt im Ukraine-Krieg jede sich bietende Gelegenheit, um zur Welt zu sprechen. Auch bei einer Demonstration in Frankfurt am Main meldete er sich am 5. März 2022 per Video zu Wort.
Selenskyj sprach im März auch vor der polnischen Nationalversammlung, einer gemeinsamen Sitzung der beiden Häuser des polnischen Parlaments. Die Versammlung wurde organisiert, um den 23. Jahrestag des Beitritts Polens zur Nato zu feiern, der auf den 12. März 2022 fiel.
Am 15. März 2022 nahm Selenskyj per Video an einem Treffen der Joint Expeditionary Force, einer Koalition von zehn Staaten, die sich auf die Sicherheit in Nordeuropa konzentriert, im Lancaster House in London teil.
Abgeordnete und geladene Gäste applaudieren Selenskyj, der am 15. März 2022 in Ottawa vor dem kanadischen Parlament sprach.
Ukraine-Krieg: Präsident Selenskyj wendet sich per Video an die Welt

„Was Himars betrifft – weniger Geschosse, größere Reichweite, Präzisionsgenauigkeit – es ist ein Wendepunkt“, twitterte Gertling am Samstag (23. Juli). Der pensionierte General diente als Kommandeur der U.S. Army Europe und der Seventh Army, schreibt newsweek.com. Zudem schrieb Hertling auf Twitter: „Russland ist in schlechter Verfassung und verliert, die Ukraine passt sich an den Kampf an und gewinnt“.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj dankt Biden für Himars-Waffenlieferung im Kampf gegen Russland

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Wertschätzung für die Himars-Raketensysteme zum Ausdruck gebracht. Er dankte Biden „für das neue Verteidigungshilfspaket für die Ukraine. Die äußerst wichtigen, leistungsstarken Waffen werden das Leben unserer Soldaten retten und die Befreiung unseres Landes vom russischen Aggressor beschleunigen. Ich schätze die strategische Freundschaft zwischen unseren Nationen. Gemeinsam zum Sieg“, schrieb Selnskyj auf Twitter.

Der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis bezeichnete die Himars-Waffenlieferung als erfolgreichen Druck auf Russland im Ukraine-Krieg. Dieser Schritt habe zu einem diplomatischen Durchbruch geführt: dem Getreide-Deal und der Hafen-Freigabe von Odessa. „Es ist ganz klar, dass der Krieg früher enden wird, wenn wir die Ukraine schneller bewaffnen“, schrieb Landsbergis auf Twitter. Allerdings kam es am Samstag zu einem Rakettenangriff auf Odessa. (jfw)

Mehr zum Thema

Kommentare