Neuer Anschlag in Wolgograd schürt Sorgen vor Olympia in Sotschi

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17 Menschen starben bei einer Explosion in diesem Bahnhof.

russland Moskau – Ein neuerlicher tödlicher Anschlag im russischen Wolgograd hat Sorgen angesichts der Sicherheitslage bei den Olympischen Winterspielen 2014 im Februar geschürt.

In der rund 700 Kilometer vom Austragungsort Sotschi entfernt gelegenen Großstadt sprengte sich am Montagmorgen ein Selbstmordattentäter in einem Bus in die Luft. Mindestens 14 Menschen wurden getötet. Erst am Sonntag hatte es in Wolgograd ein Selbstmordattentat mit 17 Toten gegeben.

Das Ermittlungskomitee leitete nach eigenen Angaben Untersuchungen wegen eines „terroristischen Attentats“ sowie wegen illegalen Waffenbesitzes ein. Der Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter verübt worden, dessen sterbliche Überreste gefunden und zur Identifizierung an die zuständigen Stellen übergeben worden seien, sagte Behördensprecher Markin. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass beide Anschläge zusammenhängen: „Es ist möglich, dass sie am selben Ort geplant wurden.“

Bundeskanzlerin Merkel äußerte in einem Schreiben an Präsident Wladimir Putin ihre „Bestürzung und Abscheu“ über die Anschläge und drückte den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Außenminister Steinmeier sagte in Berlin, er setze darauf, dass die russischen Behörden „alles tun werden, um die Sicherheit der Olympischen Spiele zu gewährleisten“.

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