Die Montur der Gebirgsschützen

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Hoheitszeichen: die weiß-blaue Armbinde mit geprägtem Metallwappen.

Nicht Uniform, nicht Tracht, sondern Montur nennen die Gebirgsschützen ihre traditionelle Kleidung.

Jede Kompanie, so heißen die Ortsvereine, gibt ihre eigenen Farben und Schnitte für die Lodenjacken und Hosen vor. Sie sind meist seit vielen Generationen unverändert. Gemeinsam haben die bayerischen Gebirgsschützen-Monturen den meist grünen „Stopselhut“ mit dünner Krempe und Federschmuck sowie eine weiß-blaue Armbinde mit Metallwappen am linken Oberarm (Bild unten), die eigentlich ein Hoheitszeichen ist. Sie und eine weiß-blaue Kokarde am Hut erinnern an die militärische Vergangenheit der Gebirgsschützen, die als reguläre Truppen zur Landesverteidigung dienten. Wie hoch der Rang eines Schützen ist, zeigt die Farbe der Schützen- oder Hutschnur sowie Rangabzeichen an Schulter und Kragen („Kragenspiegel“). Die Schützenmontur ist ansonsten eine bayerische Tracht, mit Lederhose, Hemd, Trachtenstrümpfen und Haferlschuhen. Gebirgsschützen dürfen öffentlich scharfe Waffen führen – typisch sind Karabiner und Säbel. ja

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