Migranten in der Sahara verdurstet

niger Bamako – 87 Migranten, die auf dem Weg nach Europa die Sahara durchqueren wollten, sind tot im Norden des Nigers entdeckt worden.

Das Fahrzeug, in dem sie saßen, sei nahe der Grenze zu Algerien liegen geblieben, und die Menschen – zumeist Frauen und Kinder – anschließend verdurstet, berichteten Rettungskräfte. „Eine tote Frau hielt noch ihr Baby in den Armen“, sagte ein Helfer. Die nigrischen Streitkräfte bestätigten die Zahl der Toten und ergänzten, dass darunter 32 Frauen und 48 Kinder seien. Bereits Ende September hätten die Menschen die 150 Kilometer südlich der Grenze gelegene Stadt Arlit verlassen.

Kommentare