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Beim Ampel-Treffen

Merkel wollte offenbar Sofort-Maßnahme ergreifen - und zwar für Geimpfte und Ungeimpfte

Angela Merkel und ihr wahrscheinlicher Nachfolger Olaf Scholz: Am Dienstagabend beraten sie offenbar über die nächsten Corona-Schritte.
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Angela Merkel und ihr wahrscheinlicher Nachfolger Olaf Scholz: Am Dienstagabend beraten sie offenbar über die nächsten Corona-Schritte.
  • Jonas Raab
    VonJonas Raab
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Die Ampel-Spitze traf sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Angeblich wollte sie einen sofortigen Lockdown für alle.

Update vom 24. November, 15.33 Uhr: Angela Merkel wollten den sofortigen Lockdown - und zwar für alle, egal, ob geimpft oder ungeimpft. Das will die Bild aus diversen Quellen erfahren haben. Angeblich habe Merkel beim Treffen mit den Ampel-Köpfen am Dienstagabend den Lockdown für alle bis 8. Dezember gefordert - noch vor dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes.

SPD, Grüne und FDP hätten den Vorschlag beim gestrigen Treffen jedoch abgelehnt, den Lockdown vom 25. November bis 8. Dezember durchzuführen.

Ampel-Spitze auf Corona-Kurzbesuch bei Merkel: Lockdown? Impfpflicht? Lauterbach mit Einschätzung

Update vom 23. November, 21.52 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich zum spontanen Ampel-Besuch bei Angela Merkel geäußert. „Wenn jetzt tatsächlich hier Druck gemacht wird, dann wäre das ja der Druck für den allgemeinen Lockdown“, sagte der SPD-Gesundheitspolitiker dem Nachrichtensender Welt. „Und ich weiß nicht, ob die Bundeskanzlerin jetzt diesen Weg gehen möchte und den allgemeinen Lockdown vorschlagen möchte. Es ist aus meiner Sicht noch zu früh.“

Dass die Ampel-Spitzenvertreter ihre Koalitionsverhandlungen am Dienstagnachmittag (23. November) für ein Treffen mit Noch-Bundeskanzlerin Merkel unterbrachen, bezeichnete Lauterbach als „nichts Besonderes“. Die Ampel stehe im ständigen Austausch mit der aktuellen Regierung, zum Beispiel mit Bundesgesundheitsminister Spahn oder mit Kanzleramtsminister Helge Braun, aber auch mit der Bundeskanzlerin.

Dass es beim Besuch um eine allgemeine Impfpflicht ging, schloss Lauterbach aus – da sei er sich „sehr sicher“. Trotzdem müsse man anfangen, darüber nachzudenken. „Ich bin persönlich mittlerweile ein Befürworter der allgemeinen Impfpflicht“, sagte Karl Lauterbach im Welt-Interview. „Ohne eine allgemeine Impfpflicht kommen wir meiner Meinung nach nicht über die Runden.“ Dabei gehe es aber nicht um die aktuell dramatischen Coronazahlen, sondern um die langfristige Stabilisierung.

Corona-Standpauke von Angela Merkel? Ampel-Spitze kurzfristig bei Kanzlerin zu Besuch

Erstmeldung vom 23. November: Berlin - Spitzenvertreter der geplanten Ampel-Koalition – SPD, Grüne und FDP – treffen sich am späten Dienstagnachmittag (23. November) offenbar kurzfristig mit Angela Merkel im Kanzleramt. Nach ntv-Informationen berät die Kanzlerin mit Christian Lindner, Robert Habeck, Annalena Baerbock und Olaf Scholz über die aktuelle Corona-Lage. Am Vortag hatte Merkel die Corona-Maßnahmen der Ampel-Sondierer als unzureichend eingestuft.

„Wir haben eine hoch dramatische Situation. Was jetzt gilt, ist nicht ausreichend“, wurde Merkel am Montag aus Teilnehmerkreisen der hybriden Beratungen des CDU-Vorstands in Berlin zitiert. Merkel war aus dem Kanzleramt zugeschaltet. Sie warnte demnach: „Wir haben eine Lage, die alles übertreffen wird, was wir bisher hatten.“ Auch die 2G-Regel mit Zugängen für Geimpfte und Genesene werde jetzt nicht mehr ausreichen.

Ampel-Spitze unterbricht finale Koalitionsverhandlungen für Corona-Treffen mit Angela Merkel

So ähnlich hatte das Merkel auch schon bei der Pressekonferenz nach der letzten Bund-Länder-Runde vor ein paar Tagen formuliert. Am gestrigen Montag erklärte die scheidende Bundeskanzlerin bei den CDU-Beratungen, sie habe den Eindruck, viele Menschen seien sich nicht bewusst, wie ernst die Lage sei. Nichtsdestotrotz wolle sich die scheidende Bundesregierung aus kommenden großen Corona-Entscheidungen heraushalten, etwa in Sachen Impfpflicht, hieß es gestern aus Teilnehmerkreisen.

Das Treffen der Ampel-Spitze mit Merkel kommt durchaus überraschend, zumal am morgigen Mittwoch die möglicherweise finale „Hauptverhandlungsrunde“ der Regierung in spe stattfinden sollte. Wie Bild berichtet, saßen die Parteispitzen von SPD, Grünen und FDP allerdings schon seit heute Vormittag im Willy-Brandt-Haus zur entscheidenden Verhandlungsrunde zusammen. Dabei waren demnach Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner.

Ampel-Verhandlungen: Scholz, Habeck und Lindner mit „Blitz-Besuch“ bei Merkel

Am Nachmittag sollen die Ampel-Chefs ihre Gespräche demnach unterbrochen haben, um zu einem „Blitz-Besuch“ ins Kanzleramt zu fahren. „Einziges Thema: der künftige Umgang mit der Corona-Krise!“ Es sind wohl letzte Details, die die Ampel-Verhandler mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin klären. Denn: Vergangene Woche hatten die Generalsekretäre verkündet, noch in dieser Woche einen Koalitionsvertrag vorzustellen. (jo/dpa)

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