WENIGER EINBRÜCHE IN BAYERN

Leichtes Aufatmen

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Fast 20 Prozent weniger Einbrüche in Bayern im vergangenen Jahr – wenn die Zahlen, die vor der offiziellen Vorstellung der Kriminalstatistik durchgesickert sind, zutreffen, dann ist das ein gutes Zeichen und ein Indiz für solide Polizeiarbeit.

Einbrecher dringen tief in die Privatsphäre der Bürger ein, das kann traumatisierende Folgen haben. Einbruchsopfer fühlen sich oft nie wieder sicher in den eigenen vier Wänden. Umso wichtiger ist es, dass ein Freistaat Bayern, der sich bei jeder Gelegenheit als sicherstes Bundesland rühmt, hier Erfolge vorweist.

Dennoch kann der deutliche Rückgang nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Aufklärungsquote im vergangenen Jahr lediglich leicht gestiegen ist. Noch immer wird statistisch nur jeder fünfte Einbruch aufgeklärt. Es liegt also wohl vor allem an der intensiven Präventions- und Aufklärungsarbeit der Polizei und der steigenden Wachsamkeit der Bürger, dass so mancher Wohnungseinbruch gar nicht erst zustande kam. Doch solange viele Polizei-Dienststellen ihre Aufgaben priorisieren müssen, weil ihr Personal für Spezialaufgaben abgezogen wurde, dürfte sich gerade bei organisierten Banden die Angst, geschnappt zu werden, in Grenzen halten.

Dominik Göttler

Sie erreichen den Autor unter

Dominik.Goettler@ovb.net

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