LANDTAG INTERN

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Mit einer blumigen Rede sorgt Kultusminister Ludwig Spaenle unfreiwillig für Heiterkeit. Beim Münchner Gärtnertag diese Woche musste der CSU-Politiker Ministerpräsident Horst Seehofer vertreten.

Spaenle also dankte den „Gärtnerinnen und Gärtnern, die das Schönste hervorbringen, was wir außer den Damen haben, nämlich Blumen“. Ihm fiel nach kurzer Pause ein, dass Gärtner wohl nicht nur Blumen hervorbringen. Er ergänzte stockend: „Und, natürlich, auch entsprechende hoch..., hochqualitative Lebensmittel.“ Es gab da schon mal einen in Bayerns Politik, der lustige Reden hielt. An den dachte Spaenle wohl auch. Im nächsten Satz grüßte er den Saal „sehr herzlich im Namen von Ministerpräsident Stoiber“. Im Raum machte sich daraufhin ein „Ho-ho-ho“ breit. Spaenle war sein Versprecher nicht bewusst. Der Mitschnitt der Rede, der sich im Internet gut verbreitet, zeigt einen völlig irritiert dreinschauenden Minister, wieso sich der Saal jetzt so amüsiert.

Die Kandidaten rüsten sich zum Duell. Für 4. September setzt das Bayerische Fernsehen das Treffen von Horst Seehofer (CSU) und Christian Ude (SPD) an. Es wird live aus Unterföhring übertragen, 60 Minuten, moderiert von Sigmund Gottlieb. Am 5. September steht das „Tri-ell“ an der kleineren Parteien mit Hubert Aiwanger (FW), Martin Zeil (FDP) und Margarete Bause (Grüne). Schon am 1. September läuft auf Bundesebene das 90-minütige Duell von Angela Merkel (CDU) gegen Peer Steinbrück (SPD) – aus Proporzgründen der Sender mit vier Moderatoren.

Es ist ja kein sonderlich originelles Wahlkampf-Instrument, aber die FDP-Bierfuizl von Dietrich von Gumppenberg bleiben doch in Erinnerung. Der 71-jährige Abgeordnete aus Niederbayern ließ verschiedene Motive drucken, jeweils in großen Buchstaben mit dem Versprechen, er werde Bayerns Wirtschaftskultur erhalten. Nun ja, genauer gesagt: die „Wirtschaftskulutr“. Und diese „Kulutr“ erhält er auf 60 000 Exemplaren. Nun muss er halt hoffen: Wenn das Bier voll ist, sieht’s keiner. Wenn das Bier leer ist, merkt’s keiner mehr.  cd

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