KURIOSES VOM MAIBAUM

Kurioses vom Maibaum Doppelter Klau Für den „Oberland-Krimi“, wie die Polizei ihn nannte, sorgte heuer der Maibaum der Firma Stieb im Kreis Miesbach.

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Doppelter Klau . Für den „Oberland-Krimi“, wie die Polizei ihn nannte, sorgte heuer der Maibaum der Firma Stieb im Kreis Miesbach.

Zuerst klaute die Feuerwehr Hundham die 21 Meter lange Fichte vom Gelände des Betonwerks. Schon einen Tag später holten sich die Reithamer Burschen, die zuvor schon den Schlierseer Maibaum geklaut hatten, den Baum. Der Klau sorgte sogar für Polizeiermittlungen – denn die besorgte Landwirtin, bei der der Baum untergebracht war, schlug nach dem mysteriösen Anruf eines „Spions“ Alarm.

Vom Blitz getroffen

Knapp ein Jahr lang hatten die Eurasburger im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen ihren Maibaum am Dorfplatz stehen, dann schlug vor Kurzem der Blitz direkt in die Spitze des weiß-blauen Baums ein. Ein Unglückstag, natürlich ein Freitag, der 13. April. Holzsplitter flogen durch die Luft, die Girlanden in 32 Metern Höhe fingen Feuer. Der Feuerwehr blieb nichts anderes übrig, als den Maibaum Stück für Stück abzutragen. Ein neues Exemplar wird wohl 2019 aufgestellt.

Rekord-Klau

Der mit fast 50 Metern längste Maibaum Deutschlands ist am vergangenen Samstag in Englmannsberg (Kreis Pfaffenhofen an der Ilm) geklaut worden. Die Diebe aus dem Kreis Dachau schafften die Neun-Tonnen-Douglasie frühmorgens mit schwerem Gerät aus der Halle, in der sie entrindet und gestrichen wurde. Der Baum kommt aus Baden-Württemberg und soll am 10. Mai an der Nordseeküste bei Bremerhaven aufgestellt werden. Noch laufen die Auslöseverhandlungen.  fh

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