Kommunalwahl 2020

Landratswahl Rosenheim: Walter Pakulat (FDP) will den Mittelstand stärker fördern

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Walter Pakulat

Die Kommunalwahl am 15. März rückt näher. Die OVB-Heimatzeitungen haben die Rosenheimer Landratskandidaten mit Themen wie Brenner-Basistunnel, Klimawandel, Heimat, Nachhaltigkeit und Wohnungsnot konfrontiert. Zum Abschluss nimmt Walter Pakulat Stellung zu einem Thema, das ihm besonders am Herzen liegt.

Herzensanliegen von Walter Pakulat: den Mittelstand im Landkreis stärken

Wir müssen den Mittelstand in der Region deutlich stärker fördern. Unsere Experten im Rosenheimer Landratsamt sind top. Aber: Wir brauchen jetzt eine „Fußballmannschaft voll Wirtschaftsfachleute“ im Landratsamt, so wie im Nachbarlandkreis Miesbach.Derzeit arbeiten hierfür 13 Experten im Landratsamt Miesbach. Und dieses Thema ist für mich „Chefsache“ des Rosenheimer Landrats!

Alle Mittelstandsverbände und -organisationen und „Start-ups“ müssen zudem stärker gefördert werden. Motto: Der Mittelstand als größte Arbeitgeber und Ausbilder hat Vorfahrt!

Ich werde eine naturnahe, umweltschonende und privat betriebene Tourismuswirtschaft politisch fördern. Der Landkreis und die Gemeinden arbeiten auch hier Hand in Hand! Aber: Christina Pfaffinger als unsere Tourismus-Geschäftsführerin im Landkreis muss dafür weitere kreative und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen!

+++ Hier finden Sie eine Übersicht aller Landratskandidaten im Kreis Rosenheim.
Hier finden Sie am Wahlabend, 15. März, das Ergebnis der Landrats- und Kreistagswahl. +++

Das bedeutet "Heimat" für den Landratskandidaten der FDP

Wir müssen an die nächsten Generationen denken und nicht an Kampagnen. Tradition und Fortschritt muss verbunden werden. Die besten Umweltschützer sollten unsere Land- und Forstwirte sein!

Daher müssen wir unsere Land- und Forstwirte bei der Umsetzung der Umweltschutzziele politisch und mit Geldmitteln unterstützen. Junge bäuerliche Familien brauchen Zukunft.

Der neue Landrat muss klar hinter Katharina Kern und Josef Bodmaier vom Bayerischen Bauernverband (BBV) stehen. Und wir brauchen mehr Lehrer für die Landwirtschaftsschule (Meisterschule, Fachbereich Ernährung, Haushalt und Betriebsführung).

Wasserschutz muss intelligent gelebt werden zum Schutz des Trinkwassers für uns alle. Große Aufforstungen mit geeigneten Baumsorten sind das Gebot unserer Zeit und müssen ebenfalls gefördert werden. Die Schutzwaldziele sind dabei sehr wichtig! Die Waldbesitzervereinigung (WBV) hat die richtigen Ideen hierfür. Denn unsere bayerische Heimat braucht Nachhaltigkeit.

Bezahlbarer Wohnraum? Das sind die Ideen von Walter Pakulat

Die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises und die Gesellschaften in den Gemeinden müssen eine starke Offensive für neue Wohnungen anpacken. Wir brauchen Zuschüsse für Vermieter, Baukostenzuschüsse, Wohnbauflächenfonds und eine Entwicklungsgesellschaft für die innovative Strategie auf Kreisebene.

Modelle für „Bauland für Einheimische“ müssen aktiv im ganzen Landkreis ausgebaut werden. Junge Familien brauchen Heimat und einen Landrat, der genau versteht, wie hoch eine leistbare Wohnungsmiete sein darf. Die Technische Hochschule kann uns mit kreativen Ideen für Wohnraumschaffung unterstützen. Das Logistikkompetenzzentrum kann uns helfen, Lösungen für den Schwerverkehr zu finden.

Das sagt der Kandidat der FDP zum Thema Klimaschutz

Der Klimaschutz ist die größte globale Herausforderung unserer Zeit. Wir wollen, dass unsere Region einen messbaren Beitrag zur Einhaltung der Pariser Klimaziele leistet. Und ich werbe für einen festen CO2-Deckel, für Subventionen von Maßnahmen zur CO2-Speicherung/Nutzung, für einen wirksamen Emissionshandel und für die Förderung der Forschung und Entwicklung klima-neutraler Technologien.

Extremwetterereignisse haben erst wieder gezeigt, wie dringend wir handeln müssen. Der „European Energy Award“ in Gold muss in Zukunft im Sitzungssaal stehen. Die Technische Hochschule muss eingebunden werden. Landkreis, Kommunen mit ihren Energiegemeinschaften, Schulen, Fachstellen und Unternehmen müssen an einem Strang ziehen. Klimaschutz schützt unsere Familien. Regionale Lebensmittel sind ein Klimaschutzbeitrag.

Walter Pakulat über das Thema Öffentlicher Nahverkehr

Das neue ÖPNV-Mobilitätskonzept braucht die Bedarfsplanung mit unseren Bürgern, insbesondere fordere ich Erhebungen und Entscheidungen zu Fahrfrequenz, Fahrplan, Anbindungen von Schiene und Straße, Parkmöglichkeiten in der Nähe von Mobilitätsknoten oder/und Rufmöglichkeiten von intelligenten Lösungen bei Zubringerdiensten.

Radwegenetzausbau und Fußgängerschutz muss noch viel stärker als bisher strategisch mit hoher Priorität angepackt werden. Ich fordere „Vorfahrt für die Verkehrswacht und Schulwegsicherheit!“ Das FDP-Stautagebuch A 8 hat viele Probleme aufgezeigt und Ideen entwickeln lassen. Die RoVG (gemeinsame ÖPNV-Stelle von Landkreis und Stadt) legt unseren Gesamtfahrplan für Bus und Bahn in der Region auf. Die Anbindung der Gewerbegebiete, Gesundheitseinrichtungen und Schulen ist dabei wichtig. Digitalisierung des Angebots ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg.

Das sagt Walter Pakulat zum Thema Brenner-Nordzulauf

Tunnel soweit möglich!“ ist meine klare Forderung. Und für Landwirte darf es keine existenzielle Bedrohung durch Flächenfraß geben. Auch bei einem bedarfsgerechten Ausbau des Nordzulaufs zum Brenner-Basis-Tunnel gilt für mich: Zur endgültigen Entscheidung über die Ausführung bedarf es einer verlässlichen und objektiven Datenlage (Zahlen, Daten, Fakten) zu Verkehrsaufkommen und Schutzkonzept.

Erste Priorität hat der Ausbau der Bestandsstrecke, dann und nur im Dialog mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Trasse unter strengen Auflagen (effektiver Umwelt- und Lärmschutz). Die Siedlungsgebiete müssen für die Familien geschützt werden. Keine neuen Trassen im Gemeinde- und Stadtgebieten zulassen! Landkreis und Stadt Rosenheim müssen auch hier eine Sprache sprechen!

Steckbrief zum Landratskandidaten der FDP

Alter: 59. Wohnort: Bruckmühl.

Familienstand:verheiratet mit Petra Pakulat, stolzer Vater von zwei erwachsenen Töchtern, Katharina und Christina.

Beruf: Unternehmensberater; Ehrenämter: Kreisrat, Vorsitzender der Ausschussgemeinschaft im Kreistag Rosenheim.

Hobbys: Bergwandern mit Familie und dann mit dem Radl zur Brotzeit beim Brückenwirt Kolbermoor. Lebensmotto: Leben und leben lassen.

Als Kreisrat und Vorsitzender der Ausschussgemeinschaft liebe ich unseren Landkreis. In Bruckmühl war ich langjähriges Marktgemeinderatsmitglied (unter anderem Fraktionsvorsitzender, im Haupt- und Finanzausschuss, Bauausschuss, Personalausschuss, Feuerwehrreferent). Durch mein Wirken auf Kreisebene (unter anderem Kreisjugendringvorsitzender, Rechnungsprüfungs- und Jugendwohlfahrtsausschuss, Aufsichtsratsmitglied Wohnungsbaugesellschaft) bin ich bestens vernetzt und wähle eine deutliche Sprache für die Durchsetzung der Interessen des Landkreises.

Beruflich habe ich viele Jahre große Wirtschaftsunternehmen geprüft und beraten. Als Finanz- und Zahlenexperte hat mein Wort im Kreistag Gewicht, wenn es darum geht, „zu sagen, was ist, und zu machen, was geht“.

Als Vollblutkommunalpolitiker und Baurechtsprofi setze ich mich konsequent für den Mittelstand ein. Ich will die negative Pendlerstatistik bekämpfen und den Familien mit Arbeitsplätzen am Wohnort und bezahlbaren Wohnmöglichkeiten helfen. Seit Jahren fordere ich für die transparente Steuerung der Großprojekte des Kreistags die Einführung eines Projektausschusses. Wir haben Bauexperten in allen Fraktionen: Wir müssen gemeinsam für die Zukunft des Landkreises innovative Strategien entwickeln. Wir müssen stärker das wirtschaftlich und politisch Mögliche in Einklang zu bringen.“

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. +++

In vielen Gremien kämpfe ich mit großer Leidenschaft für Digitalisierung, Verkehrspolitik, Ausbau der Infrastruktur, Bildung, Kultur, Gesundheitswesen und Vorwärtsstrategien sowie Lösungen für die Probleme der Menschen. Mein Herz schlägt für die Familien, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Flora und Fauna. Mit meiner Schaffer-Mentalität will ich ein echtes Landkreisbewusstsein und die Begeisterung der Jugend fürs Ehrenamt sowie die Pflegeberufe wecken.

Greta Thumberg ist eine Herausforderung zum verantwortlichen Handeln in der Klimapolitik.

Als Landrat würde ich als erstes zusammen mit dem Kreisjugend ring ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger zu mir ins Landratsamt zum Danke sagen und Bürgerdialog einladen.

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit.

Mit Händen und Füßen würde ich mich als Landrat dagegen wehren, dass übertriebene Vorschriften und überflüssige Forderungen weiter Baugenehmigungen für junge Familien verhindern.

Mein Lieblingsplatz ist der Maibaumplatz vor der Wallfahrtsbasilika Tuntenhausen.

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