Liveticker zur Wahl in Stadt und Kreis Rosenheim

Stichwahlen: Otto Lederer neuer Landrat ++ Alle Bürgermeister stehen fest

Die Sieger der Stichwahlen (von oben links nach unten rechts): Otto Lederer muss noch auf das offizielle Ergebnis warten. Die übrigen Wahlsieger sind Andreas März (Rosenheim), Alois Loferer (Bad Endorf), Andreas Friedrich (Prien), Christian Glas (Eggstätt), Irene Biebl-Daiber (Bernau), Christoph Vodermaier (Riedering), Regina Braun (Halfing), Stefan Lederwascher (Flintsbach) und Stephan Schlier (Bad Aibling).
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    Moritz Kircher
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Die Stichwahlen zur Kommunalwahl 2020 in Bayern finden am 29. März statt – trotz Coronakrise. Hier gibt es am Wahlabend alle Ergebnisse aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Wir berichten den ganzen Abend live zur Stichwahl in Stadt und Landkreis Rosenheim.

+++ Liveticker zur Stichwahl im Landkreis Mühldorf. +++
+++ Liveticker zur Stichwahl im Landkreis Traunstein. +++

Zusammenfassung der Stichwahlergebnisse in den Gemeinden im Kreis und in der Stadt Rosenheim:

  • Bad Aibling
  • Bad Endorf
  • Bernau
  • Eggstätt
  • Flintsbach
  • Halfing
  • Prien
  • Riedering
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    Update, 30.3.2020, 7.55 Uhr

    Landratswahl Rosenheim: Otto Lederer liegt uneinholbar vorn

    Der neue Landrat des Landkreises Rosenheim ist Otto Lederer von der CSU. Es wird zwar immer noch ausgezählt und die Ergebnisse der Gemeinde Samerberg fehlen immer noch, der 49-Jährige liegt aber uneinholbar vorn. Derzeit vereint er fast 69 % der Stimmen auf sich. Seine Gegnerin Ursula Zeitlmann von den Grünen liegt bei etwas über 31%. 

    Die Auszählung der Stimmen war gestern Nacht unterbrochen worden. Es fehlten zu diesem Zeitpunkt noch die Stimmen aus Bad Aibling, Riedering und Samerberg.

    Update 22.52 Uhr

    Auszählung der Landratswahl verschiebt sich

    Das Ergebnis der Landratswahl Rosenheim wird heute nicht mehr feststehen - denn zumindest die Gemeinde Samerberg wird heute Abend nicht mehr auszählen. Das erklärte Bürgermeister Georg Huber soeben auf Anfrage. „Die Wahlbriefe liegen allesamt im Tresor.“ Der Grund: zu wenig Wahlhelfer, vielen seien ausgefallen und auch die Gemeindeverwaltung sei aufgrund von Corona-Quarantänefällen schlecht besetzt. "Wir zählen entweder die nächsten Tage aus, ansonsten muss eben das Landratsamt die Wahlbriefe abholen und selbst zählen." Bei rund 2200 Wahlberechtigten gebe das Samerberger Ergebnis sicher keinen großartigen Ausschlag auf die Entscheidung, bleibt Huber entspannt.

    Aktuell fehlen außerdem noch die Ergebnisse der Auszählung aus Bad Aibling und Riedering.

    Die Stichwahlen 2020 in Stadt und Landkreis Rosenheim sind Geschichte, die Bürgermeister gewählt. Nun fehlt nur noch das Ergebnis der Landratswahl. Wir danken fürs Mitlesen in unserem Stichwahl-Ticker und wünschen einen schönen Restsonntag.


    Update 22.32 Uhr

    Stimmen zur Wahl in Riedering

    Mit einem knappen Ergebnis sind Christoph Vodermaier (Freie Wählergemeinschaft, 49,7 Prozent) und Dr. Andreas Uhlig (Parteifrei, trat für CSU, WGS und WUS an, 47,7 Prozent) in die Stichwahl gegangen. Am Sonntagabend ist die Entscheidung gefallen: Vodermaier setzte sich mit 55,6 Prozent der Wählerstimmen gegen Uhlig (44,4 Prozent) durch.

    „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Christoph Vodermaier. Schon im ersten Wahlgang habe er knapp geführt, die Anspannung sei die ganze Zeit über noch da gewesen. Jetzt ist Vodermaier froh, dass diese Zeit vorbei ist, auch wenn der Wahlkampf sehr spannend und interessant gewesen sei.

    Vodermaier ist studierter Betriebswirt, in Riedering aufgewachsen, lebt und arbeitet in der Gemeinde. Bereits im Wahlkampf hatte er sich das Motto "Vertrauen durch Heimatverbundenheit" auf die Fahne geschrieben. „Das war meine Hauptmaxime für den Wahlkampf. Aber auch in Zukunft setze ich auf eine enge und trasparente Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat“, sagt Vodermaier.

    Update 22.24 Uhr

    Reaktionen zum Wahlergebnis in Prien

    Andreas Friedrich (ÜWG) siegte mit 52,5 Prozent (3024 Stimmen). Auf Resch entfielen 2736 Kreuze und somit 47,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag laut vorläufigem Endergebnis bei 65,6 Prozent.

    „Überglücklich über den Wahlausgang“ ist der neue Bürgermeister. „Ich danke allen, die an mich geglaubt haben, allen, die mich unterstützt haben und natürlich allen Wählern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Friedrich. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben guten Freunden der stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer, Priens noch amtierender Bürgermeister Jürgen Seifert sowie sein Stellvertreter Hans-Jürgen Schuster.

    Strahlender Wahlsieger vor seinem neuen Arbeitsplatz: Andreas Friedrich vor dem Rathaus in Prien.

    Die vergangenen sechs Monate seit der Nominierung sind laut Friedrich eine anstrengende und zugleich wertvolle Zeit gewesen. „Ich habe vieles daraus gelernt und gehe mit diesem Wissen in die kommenden sechs Jahre als Bürgermeister“, betonte er. Er würdige den fairen Wahlkampf mit allen Bewerbern um das Bürgermeisteramt und freue sich auf die gute Zusammenarbeit im Priener Gemeinderat ab Mai.

    Friedrich kehrt dabei zurück ins Priener Rathaus. Nachdem er von der Gemeindeverwaltung ins Landratsamt gewechselt war, kommt er jetzt statt als Kollege als Chef zurück. „Das mag vielleicht am Anfang etwas komisch sein, aber wir kommen alle gut miteinander aus. Da bin ich sicher“, so Friedrich. Er will die Idee einer Ortsumfahrung für Prien aufgreifen und vorantreiben sowie die Sanierung der bestehenden Infrastruktur in Angriff nehmen.

    „Den kommunalen Wohnungsbau und die energetische Sanierung der gemeindlichen Liegenschaften sehe ich ebenfalls als Herausforderung, die wir anpacken müssen“, hatte er im Wahlkampf den Priener Bürgern zugesagt.

    Gegenkandidatin Annette Resch war für eine Stellungnahme zum Wahlausgang nicht zu erreichen. Sie verfolgte die Auszählung zuhause. Sie folgte damit dem Beispiel aller CSU-Kandidaten in Stadt und Landkreis Rosenheim.

    Update 22.11 Uhr

    Landratsauszählung stockt – Aigner gratuliert Lederer

    Die Auszählung der Stichwahl um den Landratsposten stockt seit 21.24 Uhr. Ausgezählt sind nach wie vor 137 von 162 Gebiete. Es fehlen die Stimmen aus Bad Aibling, vom Samerberg und aus Riedering. Am Endergebnis dürften die fehlenden Stimmen nicht mehr viel ändern. Otto Lederer führt mit 68,9 Prozent der Stimmen mit weitem Vorsprung vor Ulla Zeitlmann von den Grünen, die bei 31,1 Prozent steht.

    Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner schickt schon einmal ihre Glückwünsche an ihren Parteifreund Otto Lederer. Aigner sagt: „Ein verdienter Sieg für Otto Lederer. Er ist der richtige Mann für den Landkreis Rosenheim, der vor einigen großen Herausforderungen steht. Otto Lederer ist äußerst engagiert, sehr nah am Menschen und hat ein vermittelndes Wesen. Genau diese Eigenschaften braucht es jetzt an der Landkreisspitze.“


    Update 21.56 Uhr

    Das Wahlergebnis aus Riedering

    In Riedering setzt sich Christoph Vodermaier (FWG Riedering) mit 55,6 Prozent gegen Andreas Uhlig (Parteifrei - trat an für CSU, WGS und WUS an) mit 44,4 Prozent durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,5 Prozent

    Update 21.24 Uhr

    Endergebnis der OB-Wahl in Rosenheim ist da

    Nun steht auch offiziell fest, was eigentlich schon seit einer Stunde klar war: Andreas März ist neuer Oberbürgermeister von Rosenheim. Hier finden Sie das Endergebnis der Stichwahl.

    Update 21.12 Uhr

    Reaktionen zum Chefwechsel im Bernauer Rathaus

    Ab Mai sitzt Irene Biebl-Daiber (CSU) auf dem Bürgermeistersessel in Bernau. Sie siegte laut dem vorläufigen Endergebnis mit 53,8 Prozent (2026 Stimmen in absoluten Zahlen). Amtierender Bürgermeister Philipp Bernhofer kam auf 46,2 Prozent (1741) und muss nach sechs Jahren das Büro im Rathaus räumen. Zusammen mit ihrem Mann verfolgte Irene Biebl-Daiber online das Wahlergebnis zuhause mit ihren Katzen. „Wir haben die Auszählung aufgrund des Coronavirus‘ Daheim verfolgt“, so eine glückliche Wahlsiegerin. Mit ihrem Mann habe sie auf den Erfolg angestoßen.

    Seit das Ergebnis feststand, klingelten die Telefone in einem fort. Auf Whatsapp und Facebook ploppte ein Glückwunsch nach dem anderen auf. „Ich danke den Wählern für ihr Vertrauen und danke meinem Team und meiner Familie für die Unterstützung im Wahlkampf außerordentlich“, so Biebl-Daiber. Dabei sei eines bei allen Ehren für die Arbeit ihres Vaters Klaus Daiber als Bürgermeister für Bernau klar: „Ich gehe meinen eigenen Weg zum Wohle der Gemeinde.“

    Die 34-Jährige ist seit zwölf Jahren im Gemeinderat und Jugendreferentin. Als Bürgermeisterin will sie „das Ohr am Bürger haben“. Eine Aufgabe steht dabei als erstes im Gemeinderat an: diesen einen. „Die Zusammensetzung des Gremiums ist vielversprechend und ich bin es als Schulpsychologin gewohnt, Leute zusammenzubringen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und Lösungen zu finden“, gibt sich Biebl-Daiber optimistisch.

    Sie würde sich gerne schon in den Osterferien – corona-konform – in die Verwaltungsarbeit einbinden lassen. „Mir ist an einem guten Übergang gelegen und ich hoffe auf die Zusammenarbeit mit Philipp Bernhofer.“ Denn viele Aufgaben stünden für Bernau an: Sanierung des Strandbades, Aufwertung des Chiemseeparks Felden, neues Gesicht für die Chiemseestraße und eine Verkehrsberuhigung.

    Groß sei die Enttäuschung aufgrund der Wahlniederlage, gestand Bürgermeister Philipp Bernhofer. „Ich danke meinen Wählern und Unterstützern und habe der künftigen Bürgermeisterin bereits gratuliert. Ein guter Amtswechsel ist in der Krisenzeit unerlässlich. Hier helfe ich, wo ich kann“, so Bernhofer. Er blicke auf sechs spannende Jahre als Rathauschef zurück. „Ich habe viel für Bernau erreicht und werde mich auch weiterhin im Gemeinderat für die Kommune engagieren und einbringen“, kündigte er an. Für ihn geht es ab Mai zurück in die Schule. Er nimmt seine Lehrtätigkeit – zuletzt an der Mittelschule in Grassau – wieder auf. Wo er eingesetzt wird, werde sich erst in den kommenden Tagen ergeben.

    Update 21.04 Uhr

    Franz Opperer gratuliert Andreas März zu OB-Wahlsieg in Rosenheim

    Franz Opperer (Grüne), Mitbewerber von März: "Ich freue mich darüber, wie es gelaufen ist. Insgesamt war die Oberbürgermeisterwahl der maximale Beitrag zur Demokratie. Ich wünsche Andreas März alles Gute. Er hat einen schweren Start, das ist der Zeit geschuldet. Ich habe ihm unser konstruktives Miteinander versichert. Ihn aber auch gemahnt, die Themen mit denen wir angetreten sind, nicht zu vergessen."


    Update 21.03 Uhr

    Reaktionen zum Wahlergebnis in Bad Endorf

    Alois Loferer (CSU/neuer BM): „Ich bin sehr erleichtert und sehr erfreut, mein tolles Team ist für das Engagement belohnt worden. Ich bin kein großer Euphoriker, bin aber überrascht davon, wie deutlich das Ergebnis war – und bin auch ganz glücklich darüber.“ Natürlich stehe jetzt Corona-Krisenmanagement im Mittelpunkt, es gelte aber zudem, die schon begonnenen und die durchgeplanten Bauprojekte fortzuführen – wie zum Beispiel den Kreisel Wasserburger/Rosenheimer/Traunsteiner/Chiemseestraße. „Die Bürgerbeteiligung an Projekten aufzubauen, ist im Moment sehr schwierig, steht aber weit oben auf meiner Liste.“

    Doris Laban (Aktionsbündnis für Bad Endorf) wurde als Bürgermeisterin abgewählt: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe in den letzten sechs jahren viel Aufbauarbeit geleistet, was von den Bürgern offensichtlich nicht so gesehen wurde. Mein Dank gilt all denen, die mich gewählt haben.“

    Update 20.59 Uhr

    Stimmen zum Wahlausgang in Eggstätt

    Christian Glas, Freie Bürger, ist neuer Bürgermeister von Eggstätt: „50 Prozent plus eine Stimme hätten mir auch g‘langt!“ Es war sein dritter Anlauf nach 1992 und 2008. Er sei ja schon viele Jahre Stellvertreter des Bürgermeisters gewesen und habe während der Erkrankung des amtierenden Bürgermeisters Hans Schartner so viel positive Resonanz erfahren, „dass ich mit 64 Jahren nochmal ins Rennen gegangen bin.“ Es gebe in den nächsten sechs Jahren jede Menge zu tun. Im Mittelpunkt stehe derzeit selbstverständlich, die Corona-Krise in und für Eggstätt gut in den Griff zu bekommen.

    Als nächstes großes Projekt wird die Schulsanierung angepackt– und der Neubau des Kindergartens gemeinsam mit den Bürger geregelt, das sei im Vorfeld der Wahl so abgemacht worden. Was er als erstes getan hat? „Ich habe zunächst dem Herrgott, meiner Frau und meinen Töchtern gedankt. Und ich bedanke mich ganz brutal bei den Wahlhelfern. Denn dass die heute gearbeitet haben, ist nicht selbstverständlich.“ Sein Dank gilt zudem allen Bürgern, die ihm das Vertrauen schenkten.

    Hans Plank (CSU): „Natürlich wollte ich gewinnen. Aber: In sechs Jahren bin ich 40“. Die CSU sei als schwächste Liste für den Gemeinderat angetreten, jetzt sei sie stärkste Fraktion, „was mich für mein unglaublich motiviertes Team narrisch g’freut“, da könne er den Ausgang der Stichwahl mit Fassung tragen. Die nächsten sechs Jahre „müssen wir alle sauber z’samarbeiten.“

    Update 20.49 Uhr

    Andreas März äußert sich zu mutmaßlichem Wahlsieg in Rosenheim

    Andreas März von der CSU hat sich bei der Oberbürgermeisterwahl durchgesetzt. Nach der Auszählung von 29 von 30 Gebieten liegt er uneinholbar vorne und ist somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit neuer Rathaus-Chef in Rosenheim.

    Er freue sich riesig, sagte er in einer ersten Reaktion auf das Wahlergebnis. Er habe gebangt und sei sehr angespannt gewesen. "So deutlich habe ich das nicht erwartet. ES ist ein Vertrauensvorschuss der Bürger. Ich muss nun auf dem Boden bleiben, denn einen solchem Vertrauensvorschuss muss man auch gerecht werden."

    Die Noch-Amtsinhaberin Gabriele Bauer gratuliert ihrem Nachfolger und Parteifreund: "Ich freue mich sehr. Es ist ein unglaubliches Ergebnis unter diesen Vorgaben. Ein unglaublich demokratisches Signal der Bürger, für das man wirklich nur herzlichen Dank sagen kann."


    Update 20.44 Uhr

    Stimmen zum Wahlausgang in Flintsbach

    Stefan Lederwascher zeigt sich erleichtert über den Wahlausgang. „Ich bin zufrieden“, so seine erste Reaktion. Adenauer habe auch mit einer Mehrheit von nur einer Stimme regiert, so sein Fazit über den sehr knappen Wahlausgang. Morgen gehe es an die Arbeit.

    „Das ist ein Wahnsinnsergebnis“, so Holger Steiner, der als Vorsitzender der Parteifreien Flintsbach-Fischbach fast den amtierenden Bürgermeister gestürzt hätte. Es sei zwar verfrüht, sich mit der Ämtervergabe zu befassen, „dennoch will ich probieren, Zweiter Bürgermeister zu werden“, so Steiner mit Blick auf die Sitzverteilung im Gemeinderat.

    Parteifreie und SPD besitzen dort die Mehrheit in der neuen Amtsperiode. Auch er zeigte sich erleichtert, dass es nun wieder um das Entscheidende gehe: die Ortspolitik.

    Update 20.41 Uhr

    Lederer hält Vorsprung auf Zeitlmann

    So langsam kann Otto Lederer sich darauf vorbereiten, was er zu seinem Wahlsieg um den Landratsposten im Kreis Rosenheim sagen wird.

    Otto Lederer verfolgt die Auszählung zu Hause am Computer. Und sein Gesichtsausdruck verrät, wie es steht.

    Denn der CSU-Kandidat hält seinen Vorsprung auf Ulla Zeitlmann von den Grünen auch nach 135 von 162 ausgezählten Gebieten. Lederer liegt aktuell bei 68,9 Prozent. Zeitlmann bringt es auf 31,1 Prozent.

    Update 20.26 Uhr

    Hauchdünner Wahlausgang in Flintsbach

    Stichwahl Gemeinde Flintsbach: Hauchünner Wahlsieg für Stefan Lederwascher (CSU) in der Gemeinde Flintsbach. Er verteidigt sein Bürgermeisteramt gegen Holger Steiner (Parteifreie Flintsbach-Fischbach) mit nur 31 Stimmen. Die Zitterpartie für den Amtsinhaber verdeutlichen die Prozentzahlen: Lederwascher erhielt 50,9 Prozent der abgegebenen Stimmen, Steiner 49, 1 Prozent.


    Update 20.20 Uhr

    Andreas Friedrich siegt in Prien

    Der neue Bürgermeister von Prien heißt Andreas Friedrich. Der ÜWG-Kandidat setzte sich in der Stichwahl gegen Anette Resch von der CSU durch - ein knappes Ergebnis.


    Update 20.11 Uhr

    Doris Laban in Bad Endorf abgewählt

    Herbe Enttäuschung in Bad Endorf für Amtsinhaberin Doris Laban (Aktionsbündnis Bad Endorf). Sie hat die Stichwahl gegen ihren Herausforderer Alois Loferer von der CSU verloren. Er setzte sich mit 65 Prozent klar durch.


    Update 20.09 Uhr

    März in Rosenheim wohl auf dem OB-Sessel – CSU verteidigt Bad Aibling

    Es ist noch nicht amtlich. Aber nach der Auszählung von 29 von 30 Gebieten liegt Andreas März (CSU) bei der Oberbürgermeisterwahl in Rosenheim wohl uneinholbar vorne. März steht bei 61,3 Prozent. Franz Opperer (Grüne) steht bei 38,7 Prozent. Daran dürften sich bei der Auszählung des letzten Wahlgebietes nur noch minimale Änderungen ergeben.

    Derweil hat sich in Bad Aibling ein echter Wahlkrimi zugetragen - mit dem besseren Ende für Stephan Schlier, der das Rathaus für die CSU verteidigt. Er liegt am Ende der Auszählung mit 51,2 Prozent vor Martina Thalmayr von den Grünen, die 48,8 Prozent der Stimmen erreichte.

    Update 20.01 Uhr

    Lederer hält seinen Vorsprung

    Bei einem zwischenzeitlichen Blick auf die Landratswahl im Kreis Rosenheim verfestigt sich der bisherige Trend immer weiter. Otto Lederer (CSU) liegt permanent zwischen 69 und 70 Prozent. Ulla Zeitlmann von den Grünen hat sich zwischen 30 und 31 Prozent eingependelt. Aktuell sind 114 von 163 Gebieten ausgezählt.

    Update 19.40 Uhr

    Hochspannung herrscht bei der Auszahlung in Bad Aibling. Nach Auszählung von 15 von 20 Gebieten führt  Stephan Schlier (CSU) mit 50,9 Prozent vor Martina Thalmayr von den Grünen, die bei 49,1 Prozent steht.


    Update 19.35 Uhr

    Irene Biebl-Daiber ist neue Bürgermeisterin von Bernau

    In Bernau gibt es einen Amtswechsel. Irene Biebl-Daiber (CSU) hat sich in der Stichwahl durchgesetzt und damit Amtsinhaber Philipp Bernhofer geschlagen.


    Update 19.29 Uhr

    März in Rosenheim so gut wie durch

    In der Stadt Rosenheim sind 27 von 30 Gebieten ausgezählt. Und Andreas März (CSU) kann allem Anschein nach schon einmal die Sektkorken knallen lassen. Denn er liegt mit 61,6 Prozent vor Franz Opperer von den Grünen, der bei 38,4 Prozent steht. Das dürfte für Opperer auch rechnerisch nicht mehr aufzuholen sein.

    Derweil ist das Rennen in Prien sehr eng. Nach Auszählung von 2 von 4 Gebietebn führt Friedrich Andreas (ÜWG) mit 51,2 % vor Annette Resch (CSU) mit 46,8%

    Update 19.23 Uhr

    Regina Braun zu ihrem Wahlsieg in Halfing

    Schon vor zwei Wochen war Regina Braun zuversichtlich, dass sie siegreich aus dem Wahlkampf gehen würde. „Die 49 Prozent waren ein deutliches Signal der Bürger, dass sie auf eine realistische Zielsetzung für die Zukunft der Gemeinde Halfing setzen“, sagte Regina Braun. Der Bürgermeister sei ihrer Meinung nach ein Dienstleister der Gemeinde. Und mit diesem Motto gehe sie in die kommende Amtszeit.

    Zudem ist Braun keine „Newcomerin“: In den vergangenen sechs Jahren als 2. Bürgermeisterin Halfings und mit ihrer langjährigen Erfahrung als Gemeinderätin habe sie sich bestens für ihre Zeit als Bürgermiesterin vorbereiten können. „Das haben die Wähler erkannt, und ich werde alles dafür tun, dass Halfing auch weiterhin lebens- und liebenswert bleibt“, sagte Regina Braun.


    Update 19.13 Uhr

    Christian Glas wird Bürgermeister von Eggstätt

    Christian Glas (Freie Bürger) hat die Stichwahl in Eggstätt gewonnen. Er setzte sich gegen Hans Plank von der CSU durch. Das Wahlergebnis war knapp.


    Update 19.04 Uhr

    Regina Braun gewinnt in Halfing

    Der Landkreis Rosenheim hat sein erstes Stichwahlergebnis. Regina Braun ist Bürgermeisterin von Halfing. Die CSU-Kandidatin setzt sich mit 56,1 Prozent gegen Sepp Stettner von den Freien Wählern durch.


    Update 18.58 Uhr

    In der Stadt Rosenheim ist jetzt mehr als die Hälfte der Gebiete ausgezählt - 16 von 30. Und der Trend setzt sich fort: Der CSU-Kandidat Andreas März liegt weiterhin deutlich vor Franz Opperer von den Grünen. März steht aktuell bei 62,8 Prozent. Das Zwischenergebnis für Opperer: 37,2 Prozent.

    Update 18.47 Uhr

    Erster Trend für die OB-Wahl in Rosenheim

    Auch in der Stadt Rosenheim zeichnet sich ein erster Trend ab, nachdem 8 von 30 Gebieten ausgezählt sind. Andreas März von der CSU führt mit 63,5 Prozent. Franz Opperer von den Grünen bringt es auf 36,5 Prozent. Er müsste nun schon eine ordentliche Aufholjagd starten, um noch einmal an März heranzukommen.

    Wie die Auszählung einer Wahl in Zeiten von Corona aussieht, zeigt das Foto aus einem Wahllokal in Bad Aibling. Persönlich durfte bayernweit niemand zur Wahl erscheinen. Es lief alles über Briefwahl. Und die Wahlhelfer vor Ort sitzen mit Atemschutzmasken da und zählen die Stimmzettel aus.


    Update 18.30 Uhr

    Lederer vor Zeitlmann im Kreis Rosenheim

    Das kann man schon als erste Tendenz bei der Landratswahl im Kreis Rosenheim bezeichnen: 17 von 163 Gebieten sind ausgezählt - also etwas mehr als zehn Prozent. Und Otto Lederer liegt deutlich vorne. Er steht bei 68,4 Prozent*. Ulla Zeitlmann von den Grünen entsprechend bei 31,6 Prozent.

    * Zuerst hatten wir 69,4 Prozent geschrieben. Der Wert ist korrigiert.

    Update 18.16 Uhr

    Das erste ausgezählte Gebiet in Rosenheim

    Das erste ausgezählte Gebiet von insgesamt 30 gibt es auch in der Stadt Rosenheim. Die Aussagekraft ist auch hier entsprechend begrenzt. Die ersten Zahlen lauten: Andreas März (CSU) - 63,7 Prozent, Franz Opperer (Grüne) - 36,3 Prozent.

    Update 18.13 Uhr

    Das erste von 163 Gebieten ist ausgezählt

    Im Landkreis Rosenheim ist in Oberaudorf das erste von 163 Gebieten ausgezählt. Das Ergebnis hat zwar keine Aussagekraft. Aber momentan hat Otto Lederer 68,2 Prozent der Stimmen. Ulla Zeitlmann steht bei 31,8 Prozent.


    Update 18.06 Uhr

    Die Wahl ist beendet und die Auszählung beginnt.

    18 Uhr! Die Wahl ist beendet. Jetzt beginnt die Auszählung. Exakt 208.906 Menschen waren im Landkreis Rosenheim aufgerufen, einen neuen Landrat oder eine neue Landrätin zu wählen. Wer macht das Rennen? Otto Lederer von der CSU oder Ulla Zeitlmann von den Grünen?

    In allen Rathäusern im Landkreis Rosenheim wird nun noch einmal ausgezählt. Wir halten Sie hier über den Stand der Auszählung auf dem Laufenden.


    Update 29. März, 11.18 Uhr

    Briefwahl noch bis 18 Uhr möglich

    Es ist eine Stichwahl zur Kommunalwahl, wie sie Bayern noch nicht gesehen hat. Für viele Menschen gehört der Gang ins Wahllokal zum Ritual. Doch das ist angesichts der Coronakrise heute nicht möglich. Von amtswegen wurden allen Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen zugesendet.

    Wer die Briefwahlunterlagen per Post abschicken wollte, konnte das bis Samstag, 18 Uhr tun. Die Post hatte extra eine Sonderleerung der Briefkästen durchgeführt. Heute können Wähler ihre Unterlagen noch bis 18 Uhr abgeben. Und zwar in die amtlichen Briefkästen an den Rathäusern der eigenen Gemeinden.

    Eines bleibt trotz Coronakrise gleich: Schlag 18 Uhr ist Schluss mit wählen. Dann beginnt die Auszählung. Alle Ergebnisse aus Stadt und Kreis Rosenheim finden Sie dann hier im Ticker.

    Neuigkeiten zur Stichwahl in ganz Bayern gibt es hier.

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    Die Erstmeldung zur Stichwahl in Stadt und Kreis Rosenheim

    Rosenheim/Mühldorf - Die Kommunalwahlen 2020 sollen trotz Corona-Krise in die Verlängerung gehen. "Die Stichwahlen in der Region finden - Stand jetzt (20. März) - wie geplant statt", erklärte die Pressestelle des Rosenheimer Landratsamts am Donnerstag auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

    Kommunen verschicken Briefwahl-Unterlagen an die Wahlberechtigten

    Sämtliche Stichwahlen in Bayern werden wegen Corona per Briefwahl abgewickelt - eine gewaltige bürokratische und logistische Herausforderung für die betroffenen Ämter und Behörden. Schließlich ist die Zeit knapp. Stichwahltag ist Sonntag, 29. März.

    Doch im Landratsamt ist man optimistisch, dass es trotz des engen Zeitdrucks klappt. "Die Unterlagen sind bereits im Druck. Am Freitag sollen sie dann an die Kommunen gehen", so Landratsamt-Sprecherin Ina Krug zum OVB. Von dort werden sie an die Haushalte verschickt.

    Rosenheim: Duell um das Landratsamt und den OB-Posten

    Also werden alle Wahlberechtigten in der Region Post bekommen: Sowohl bei der Stichwahl um die Landratsposten im Landkreis Rosenheim als auch für sämtliche Bürgermeisterwahlen in der Region, in denen es eine Stichwahl gibt.

    So stehen sich in Stadt und Kreis Rosenheim die Kandidaten der CSU und der Grünen gegenüber. Otto Lederer (CSU) und Ursula Zeitlmann (Grüne) wollen neuer Landrat beziehungsweise neue Landrätin werden, in die erste OB-Stichwahl der Rosenheimer Stadtgeschichte gehen Andreas März (CSU) und Franz Opperer (Grüne).

    Mühldorf: Amtsinhabering Marianne Zollner gegen Michael Hetzl

    Während bei der Landratswahl in Mühldorf Maximilian Heimerl mit 50,1 Prozent der Stimmen denkbar knapp in der ersten Runde die Wahl für sich entschieden hat, wird es auch in der Stadt Mühldorf zu einer Stichwahl kommen.

    Politneuling Michael Hetzl (Freie Wähler/Unabhängige Mühldorfer) zwingt Amtsinhaberin Marianne Zollner (SPD) in ihre zweite Stichwahl seit 2014.

    Stichwahlen im Kreis Rosenheim und im Kreis Mühldorf

    In acht der 46 Kommunen im Kreis Rosenheim wählen die Bürger in der Kommunalwahl-Verlängerung nicht nur ihren neuen Landrat, sondern auch ihren neuen Rathaus-Chef:

    Auch im Landkreis Mühldorf gibt es eine ganze Reihe von Stichwahlen um das Bürgermeisteramt:

    Stichwahlen im Chiemgau / westlicher Landkreis Traunstein:

    Die Briefwahlunterlagen müssen am Stichwahltag, 29. März, bis spätestens 18 Uhr im jeweiligen Rathaus eingegangen sein. Es ist möglich, die Briefwahlunterlagen direkt in den Rathäusern einzuwerfen.

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