Kommunalwahl 2020

OB-Wahl in Rosenheim: Andreas Kohlberger (AfD) will mehr Mitspracherecht für die Bürger

Andreas Kohlberger (AfD)

Am 15. März wählen die Rosenheimer ihren neuen Oberbürgermeister. Wir haben die Kandidaten mit Themen wie Klimawandel, Brenner-Nordzulauf, Stadtentwicklung, ÖPNV, Mietpreise oder Eisstadion konfrontiert. Zum Abschluss spricht AfD-Kandidat Andreas Kohlberger über sein Herzensanliegen.

Das Herzensanliegen von Andreas Kohlberger: Mehr Mitspracherecht für die Bürger

Mir liegt es am Herzen, die Stadt Rosenheim wieder lebenswerter zu machen und als direkter Vertreter und Anwalt der Bürger zu wirken.

Durch Bürgerentscheide, ein Bürgerbüro und Bürgersprechstunden sollen unsere Einwohner in Zukunft mehr Mitspracherecht erhalten.

+++ Hier finden Sie eine Übersicht aller OB-Kandidaten und Stadtratslisten in Rosenheim.
Hier finden Sie am Wahlabend, 15. März, das Ergebnis der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl in Rosenheim. +++

Die Ideen des AfD-Kandidaten für bezahlbaren Wohnraum

Wohnen für Jung und Alt muss attraktiver und preiswerter gemacht werden, was sich durch eine Umgestaltung der GRWS realisieren könnte.

Hochwertig, günstig und ökologisch bauen ist machbar, man sieht es an anderen Ländern, das gilt nicht nur für die Mittelschicht, sondern auch für den sozialen Wohnungsbau.

Andreas Kohlberger zu den Themen Sport und Kultur in Rosenheim

Die Stadt Rosenheim ist im Besitz größerer Grundstücke im Süden außerhalb der Stadt, auf denen man wunderbar eine schon seit langem benötigte Multifunktions-Arena zwischen München und Salzburg erbauen könnte, welche sich nicht nur für erstklassigen Eissport hervorragend eignen würde, sondern auch für Messen, Musikkonzerte und sonstige Veranstaltungen oder Sportarten.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden in Stadt und Landkreis Rosenheim. +++

Um das zu ermöglichen, möchte ich mich für die Investoren stark machen, und den Starbulls endlich die Möglichkeit bieten, sie wieder dahin zu führen wo sie wirklich hin gehören, in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL).

Der OB-Kandidat der AfD zum Thema Stadtentwicklung in Rosenheim

Wir brauchen in der Stadt Rosenheim keinen radikalen Richtungswechsel, sondern einen mit Verstand und Vernunft.

Damit der ständige Zuzug für Rosenheim von Nutzen sein kann, muss einiges getan werden. Es muss mehr in Gewerbe-Mischgebiete, neue Wohnungen für junge Familien und günstigen Wohnraum für Studenten und Rentner investiert werden, zum Beispiel mit Erleichterungen und Aufstockung von Baugenehmigungen.

Wir müssen jedoch Ruinen, wie zum Beispiel jene in der Kaiserstraße, vermeiden. Den Eigentümern der leerstehenden Gebäude fehlen meist die finanziellen Mittel, um diese Häuser zu sanieren. Die Stadt Rosenheim könnte mit den Eigentümern ins Gespräch kommen, um gemeinsam eine Lösung für beide Seiten zu finden.

Ich befürworte die Erweiterung der Fußgängerzone und Innenstadt-Ost, diese müssen behindertengerecht saniert werden; und es müssen mehr öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen. Wenn das alles geschafft ist, kann Rosenheim durch den Zuzug von mehr Einnahmen durch eine stabile Wirtschaft und höherer Kaufkraft profitieren.

Das sagt Andreas Kohlberger zum Thema Brenner-Nordzulauf

Den Nordzulauf zum Brenner-Basistunnel sehe ich persönlich sehr skeptisch, da die Bahn noch immer keine genauen Informationen preisgegeben hat.

Ich werde mich gegen einen Neubau mit aller mir zustehender Macht wehren, da dieser unser Landschaftsbild zerstört. Wenn der Wille nur groß genug ist, ist eine neue Trasse sicherlich vermeidbar, deswegen setze ich mich für die Bestandstrecke ein, um eine Verschandelung unserer Landschaft zu verhindern.

Das sagt Andreas Kohlberger zum Thema Straßenverkehr in Rosenheim

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss überregional stärker ausgebaut, die Fahrpreise müssen angepasst werden. Um den ÖPNV für alle attraktiver zu gestalten, könnte ich mir vorstellen, kleinere Busse einzusetzen, die öfters und regelmäßiger – vor allem auch am Wochenende sowie an den Feiertagen – verkehren.

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass Schüler, Studenten und Rentner weiterhin mobil bleiben können, ohne große Abstriche für teure Fahrkartenabonnements machen zu müssen.

Um die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen, würde ich ein Lkw-Durchfahrverbot (Lieferverkehre frei) und zusätzliche Parkhäuser im Norden und Westen der Stadt vorschlagen. Hierbei könnte man ein Kombi-Ticket einrichten: Parken und ein im Acht-Minuten-Intervall eingerichteter Shuttle-Service, der die Personen sicher und stressfrei in die Stadt befördert.

Die Loretowiese sollte weiterhin kostenlos bleiben, und der Parkplatz an der Klepperstraße muss erweitert werden. Um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen, muss auch das Radwegenetz besser ausgebaut und sicherer gemacht werden.

Steckbrief zum Oberbürgermeisterkandidaten der AfD in Rosenheim

Rosenheim - Andreas Kohlberger tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl an.

Alter: 50 Jahre.

Wohnort: Lohen, Gemeinde Söchtenau, Zweitwohnsitz Rosenheim.

Familienstand: eheähnliche Beziehung seit 27 Jahren, drei Töchter.

Beruf: Raumausstatter.

Hobbys: Politik, Mountainbike fahren, Wandern, Schützenverein.

Lebensmotto: Was interessiert mich die Vergangenheit, wenn ich in der Zukunft lebe.

Greta Thunberg tut mir leid, das Mädchen wird nur benutzt.

Als OB würde ich als erstes im Rathaus die Fenster weit öffnen, um den seit 1961 stehenden CSU Geruch raus zu lassen.

Der Klimawandel findet statt, dazu braucht es einen Plan B, und keine Hysterie oder noch mehr Steuern.

Als OB würde ich mich mit Händen und Füßen gegen Faschismus, ob Links oder Rechts, wehren.

Mein Lieblingsplatz ist an der Seite meiner Familie – egal, wo sie sich befindet.

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