Kommunalwahl 2020

Landratswahl Rosenheim: Florian Weber (Bayernpartei) will den Gesundheitsstandort fördern

Florian Weber

Die Kommunalwahl am 15. März rückt näher. Die OVB-Heimatzeitungen haben die Rosenheimer Landratskandidaten mit Themen wie Brenner-Basistunnel, Klimawandel, Heimat, Nachhaltigkeit und Wohnungsnot konfrontiert. Zum Abschluss nimmt Florian Weber Stellung zu einem Thema, das ihm besonders am Herzen liegt.

Herzensanliegen von Florian Weber: Gesundheitsversorgung im Landkreis stärken

Eine flächendeckende gesundheitliche Versorgung gilt es zu sichern. Konkret bedeutet das nicht nur den Erhalt der Romed-Kliniken in Wasserburg, Prien und Bad Aibling, sondern auch den Erhalt und gegebenenfalls die Wiedereinführung zentraler Abteilungen. Als Beispiel sei hier die Geburtsabteilung in Aibling genannt, die abgeschafft wurde. Diese Entwicklung ist zu stoppen und mittelfristig umzukehren.

Besonders auch im Bereich der Pflegekräfte gilt es, Anreize für eine Ausbildung in diesem Bereich zu schaffen. Dies kann zum Beispiel durch zusätzliche freiwillige Förderprogramme des Landkreises bei Ausbildungsmittelbeschaffung erreicht werden.

+++ Hier finden Sie eine Übersicht aller Landratskandidaten im Kreis Rosenheim.
Hier finden Sie am Wahlabend, 15. März, das Ergebnis der Landrats- und Kreistagswahl. +++

Das bedeutet "Heimat" für den Landratskandidaten der Bayernpartei

Der Landkreis Rosenheim ist geprägt von einer starken Landwirtschaft, vielen erfolgreichen Handwerksbetrieben, innovativen Gewerbebetrieben, attraktiven Einzelhandelsgeschäften und gut geführten Gaststätten, Hotels und Tourismusbetrieben.

Eine gute wirtschaftliche Weiterentwicklung erfordert ein aufmerksames Auge für die Ideen der Zukunft. Dazu gehören für mich eine bedarfsorientierte, funktionsfähige Infrastruktur (Straßen und Digitalisierung), eine Standortentwicklung mit Augenmaß, eine gute Nahversorgung, eine gute medizinische Versorgung, interessante Gewerbeflächen für kleinere und größere Betriebe, nachhaltige und verträgliche touristische Nutzung unserer Heimat und ein funktionierendes Verkehrskonzept.

Gleichzeitig gilt es, unsere Umwelt zu erhalten und insbesondere eine weitere Bebauung von Flächen in Außenbereichen nur mit Augenmaß zuzulassen.

Bezahlbarer Wohnraum? Das sind die Ideen von Florian Weber

Bezahlbarer Wohnraum – das ist eines unserer größten Probleme im Landkreis Rosenheim, besonders auch unter dem sozialen Aspekt. Es gilt, Wohnraum vorrangig für die einheimische Bevölkerung zu schaffen, zum Beispiel durch die Förderung von städtebaulichen Verträgen, die das vorsehen.

Eine weitere Mehrung von Zweitwohnungen in der Region ist zu verhindern, zum Beispiel durch Erhöhung der Zweitwohnungssteuer.

Das sagt der Kandidat der Bayernpartei zum Thema Klimaschutz

Die Auswirkungen des Klimapaktes, gerade auch für Pendler, deren Arbeitsweg unter 21 Kilometern liegt, sind unseres Erachtens nach drastisch. Dabei sind wir von der Bayernpartei keine „Klimaleugner“, sondern wollen zielführende Maßnahmen umsetzen, die effektiv sind und nicht einseitig Pendler belasten.

Konkret kann in der Region unter anderem über entsprechendes Bauen, oder auch bei der Gestaltung von Flächennutzungsplänen ein wirkungsvoller Beitrag für den Klimaschutz erreicht werden.

Florian Weber über das Thema Öffentlicher Nahverkehr

Das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) muss im Landkreis Rosenheim sinnvoll und punktuell verbessert werden. Wir von der Bayernpartei sind allerdings der Meinung, dass der ÖPNV nicht in der Lage ist, den Pkw auf dem Land – mit Blick auf die Bürgermobilität und die Wirtschaft – vollends zu ersetzen.

Wir möchten zudem einkommensabhängige Beförderungsgutscheine für ältere Menschen, die seit vielen Jahren in der Region wohnen, und für Jugendliche einführen. Auch sollen lokale Projekte, wie zum Beispiel Seniorentaxis, mehr als bisher unterstützt werden.

Das sagt Florian Weber zum Thema Brenner-Nordzulauf

Ich habe den Eindruck, dass die Trassenfindung beim Brenner-Nordzulauf von Beginn an politisch motiviert war und nicht faktenbasiert vorangetrieben wurde. Der derzeit laufende Prozess soll lediglich den Anschein einer Bürgerbeteiligung erwecken.

Wir von der Bayernpartei fordern: Die Auslastung ist faktenorientiert zu prüfen, die Bestandsstrecke vorrangig zu ertüchtigen und, sofern wirklich ein Neubau notwendig sein sollte, ist dieser als Tunnel anzulegen.

Steckbrief zum Landratskandidaten der Bayernpartei

Alter: 56 Jahre.

Wohnort: Bad Aibling.

Familienstand: verheiratet.

Beruf: Geschäftsführer, Bezirksrat, Stadtrat.

Eines meiner Mottos: Verbinde das bayerische „Leben und Leben lassen“ mit Verantwortung vor der Zukunft.

Besonders am Herzen liegt mir die gesundheitliche Versorgung im Landkreis Rosenheim. Auf die Herausforderungen in diesem Bereich (Pflegenotstand, Ärztemangel et cetera) muss ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. +++

Greta Thunberg ist ein Symbol dafür, wie berechtigte Ängste politisch instrumentalisiert werden.

Als Landrat würde ich als erstes strukturelle Verbesserungen im Bauamt vornehmen.

Der Klimawandel ist eine der Herausforderungen unserer Zeit.

Mit Händen und Füßenwürde ich mich als Landrat dagegen wehren, dass weiter Abteilungen in unseren Kreiskrankenhäusern geschlossen werden.

Mein Lieblingsplatz in der Region ist nicht allein ein Ort, sondern vielmehr das kulturelle Erbe unserer schönen Heimat im ganzen Landkreis.

Kommentare