Kommunalwahl 2020: Matthias Huber (UWG) will Bürgermeister von Erharting werden

Matthias Huber

Matthias Huber (Unabhängige Wählergruppe Erharting) will Bürgermeister in Erharting werden. Er spricht über die Aufgaben der Gemeinde und wo seine Lieblingsplätze in der Gemeinde liegen.

Erharting - „Einer meiner Schwerpunkte wird sein, den meiner Meinung nach ohnehin guten Zusammenhalt der Bevölkerung noch zu stärken, indem ich alle Vereine mit voller Tatkraft unterstütze.

Sehr wichtig ist mir, die Lebensqualität in Erharting zu verbessern. Ich will dafür sorgen, dass für junge und alte Erhartinger Bürger bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist.

Für Erhartinger Bürger, die sich in unserer Gemeinde ein Eigenheim bauen wollen, müssen wir jetzt für bezahlbaren Baugrund sorgen.

Ich bin für eine gezielte Gewerbeansiedlung, die der Bevölkerung durch lokale und attraktive Arbeitsplätze nützt und gleichzeitig eine Steigerung der Gewerbesteuer mit sich bringt.

Das soll alles mit Augenmaß geschehen, um die ländlichen Strukturen zu erhalten.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Mühldorf. Hier finden Sie am Wahlabend das Ergebnis der Kommunalwahl in Erharting. +++

Der Schutz von Flora und Fauna im Einklang mit der Landwirtschaft ist mir sehr wichtig. Die Bauern sind für mich die, die unser schönes Bayern pflegen und hegen. Ein weiteres Thema wird der Breitbandausbau im Gemeindegebiet sein. Deutschland hinkt in dieser Disziplin sogar Entwicklungsländern hinterher. Das muss sich ändern.

Ich werde alles dafür tun, um unsere Gemeindehalle zu erhalten. Mein oberstes Ziel ist, sie als Bauhof für die Gemeinde zu nutzen. Falls das aus Lärmschutzgründen oder anderen Vorschriften nicht gelingt, werden wir eine andere Nutzung anstreben.

Die Bauhofsituation ist mehr als unbefriedigend. Hier muss sich sofort etwas ändern.

Wenn jetzt die richtigen Schritte eingeleitet werden, hat Erharting, durch seine günstige Lage an der Autobahn die Möglichkeit, den Stillstand der letzten Jahre zu durchbrechen.“

Persönliches über Matthias Huber

Alter: 57

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Beruf: Unternehmer und geschäftsführender Gesellschafter

Hobbys: Stockschießen, Skifahren und der WEV-Erharting

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der UWG Erharting

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Huber: Einen Lieblingsplatz in unserer Gemeinde kann ich Ihnen nicht nennen. Ich habe mehrere Plätze in der Gemeinde Erharting, die für mich das Leben hier lebens- und liebenswert machen. Das sind zum einen unsere wunderschönen Biergärten, der Sommerkeller und der beim Pauli-Wirt, wo man sich trifft und gesellig ist. Es ist die Kirche in Hampersberg, die sehr idyllisch im Wald liegt, der Sportplatz mit der Stockbahn, wo ich beim Stockschießen mit meinen Freunden entspanne und natürlich zu Hause bei meiner Frau und der ganzen Familie, wenn die Kinder da sind.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würden Sie tun?

Huber: Würde ich den Radikalismus, egal ob politisch oder religiös, abschaffen und den Menschen wieder mehr Toleranz und Respekt für einander lehren.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Huber: Nach der Wahl zum Bürgermeister werde ich mich als erstes bei allen Bedanken, die mich gewählt haben und dann hoffentlich mit genügend Gemeinderäten aus der UWG-Liste, sowie allen gewählten Gemeinderäten ein Glas trinken.

Meine erste Amtshandlung wird die sofortige Verbesserung unserer Bauhofsituation sein.

Ein Versprechen kann ich den Erhartinger Bürgern jetzt schon geben. Ich werde für alle Bürger unserer Gemeinde versuchen, immer das Beste zu erreichen. Geheime Absprachen im Vorfeld, egal zu welchen Themen, wird es mit mir nicht geben. Alle Punkte werden immer offen diskutiert und ohne Fraktionszwang abgestimmt.

Nutzen Sie die Möglichkeit unserer Demokratie und gehen Sie zur Wahl. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihre Interessen ausreichend vertreten sind.

Kommentare