Kommunalwahl 2020: Alexander Klein (WMG) bewirbt sich um das Bürgermeisteramt in Bernau

Alexander Klein

Bernau darf nicht zersiedelt werden - Alexander Klein (Wählerschaft Mittelstand und Gewerbe) will das Ortsbild der Gemeinde erhalten. Er kandidiert für das Bürgermeisteramt in Bernau. Hier sein Vorstellungsprofil.

Bernau - "Zur Wahl trete ich als Kandidat der Wählerschaft Mittelstand und Gewerbe (WMG) an, einer neutralen und parteifreien Organisation des Gewerbevereins Bernau. Denn ich bin überzeugt, dass im Rathaus Sachpolitik statt Parteiinteressen im Vordergrund stehen sollten. Dass gute Vorschläge abgelehnt werden, nur weil sie aus einer anderen politischen Richtung kommen, darf nicht sein. Schließlich geht es um das Wohl Bernaus und Hittenkirchens und ihrer Bürger. Allein dafür müssen folgende Entscheidungen getroffen werden.

Seit 2014 wissen wir, dass die Grundschule aus allen Nähten platzen wird. Es muss endlich ein Sanierungs- und Erweiterungskonzept erstellt und umgesetzt werden. Überfällig ist auch der Bau des Radlweges an der Priener Straße bis zur Shell-Tankstelle. Außerdem muss die Chiemseestraße attraktiver werden. Allein von der Einmündung Bahnhofstraße bis zur Priener Straße bedecken acht verschiedene, teils kaputte Pflaster die Gehwege. Hier kann man zunächst mit einer – gar nicht so teuren – Verschönerungs-Sanierung beginnen. Damit steigt die Attraktivität und der Leerstand nimmt ab.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. +++

Die Nachbargemeinden machen es uns vor. Viele Entscheidungen sind zum Chiemseepark-Felden zu treffen, nicht nur über die Sanierung des Strandbades. Dennoch sollten wir nicht herumexperimentieren. Wir dürfen weder den touristischen noch den einheimischen Bedarf außer Acht lassen. Das Ufer ist ein Teil der Einheit aus Bergen, Dorf und See. So sollte eine Veränderung auch zur Umgebung passen und im Einklang mit unserer schönen Natur erfolgen. Schließlich liegt der Reiz von Bernau und Hittenkirchen vor allem im voralpenländischen Charme der Gemeinde. Diesen möchte ich bewahren. Das heißt auch: Unser Ortsbild muss erhalten, Bernau darf nicht zersiedelt werden. Behutsame, stilgerechte Verdichtung im Ortsinneren geht vor Flächenverbrauch am Dorfrand.

Meine fünf Mitbewerber wollen sich derselben Probleme annehmen. Warum erst jetzt? Obwohl die meisten schon Jahre im Amt sind, haben sie bisher nichts unternommen. Es ist aber höchste Zeit."

+++ Hier finden Sie am Abend des 15. März 2020 das Wahlergebnis von Bernau. +++

Persönliches über Alexander Klein

Alter: 56

Familienstand: geschieden, zwei Kinder

Beruf: Jurist, Unternehmensberater

Hobbys:Radeln, Berggehen, Segeln, Jazz, Literatur

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der WMG in Bernau

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Klein: Mein Lieblingsplatz liegt mitten in der Bernauer Filze: Ich liebe die Gerüche, die teils bizarr gewachsenen Bäume, die vielen blühenden Gräser und Farne. Wahrscheinlich liebe ich diesen Platz, weil ich als Kind mit meinen Schulfreunden oft „in da Fuizn“ spielte.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Klein: Erst einmal würde ich das tun, was jeder täte: Hungersnöte beseitigen, Armut bekämpfen, Überbevölkerung eindämmen, Ozonloch flicken, Kriege beenden, Klimawandel aufhalten. Vor allem aber würde ich aus unserem schönen Bernau ein vollendetes Paradies machen.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Klein: Wir brauchen in Bernau ein Miteinander. Deshalb würde ich mich als Erstes mit allen Vereinsvorständen und Geschäftsleuten, Amtlichen und Ehrenamtlichen zusammensetzen, um Bernau gemeinsam und erfolgreich ins neue Jahrzehnt zu bringen.

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