Kommunalwahl 2020: Rudi Gebhardt (ÜWG) will Bürgermeister in Bad Aibling werden

Rudi Gebhart

Es braucht mehr Platz für Kinder und Jugend, die Infrastruktur muss ausgebaut werden. Diesen Themen widmet sich unter anderem Rudi Gebhardt. Für die ÜWG greift er nach dem Amt des Bürgermeisters in Bad Aibling

Bad Aibling – „Ich bin ein Herzblut-Aiblinger. In meinen 18 Jahren im Stadtrat habe ich durchaus die Entwicklung unserer schönen Stadt mitgestalten dürfen. Es gab natürlich Entscheidungen im Stadtrat, die ich nicht mitgetragen habe. Bad Aibling ist eine familienfreundliche Stadt und das muss unbedingt auch so bleiben.

Auch künftig muss gewährleistet werden, dass Kinder einen KiTa-Platz bekommen, dass Kindergartenplätze rechtzeitig und ausreichend geschaffen werden und dass Jugendliche, die sich vielleicht nicht vereinsmäßig organisieren möchten, einen Platz finden, sich zu treffen. Die Suche nach einer passenden Nachfolge-Bleibe für unsere Jugendlichen vom JIMS-Bergwerk wird sicherlich zu den ersten Aktivitäten gehören.

Die Bautätigkeit in den letzten Jahren hat fast erschreckende Ausmaße angenommen. Wie lange hier die Infrastruktur das noch alles schlucken kann, wird sich bald zeigen. Da gehören neben der medizinischen Versorgung, das Straßennetz, die Kläranlage und die Versorgung durch unsere Stadtwerke bzw. andere Energieanbieter dazu, um hier nur ein paar zu nennen. Hier muss nicht nur frühzeitig, sondern umgehend gehandelt und geplant werden.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. +++

Mein größtes Sorgenkind derzeit ist der Neubau der St.-Georg-Schule. Ich wollte eine wesentlich günstigere Version der Erweiterung bzw. Umbau. . Jetzt muss ich natürlich als ,Bürgermeister‘ dafür sorgen, dass der Neubau planmäßig und reibungslos abläuft und in einem Kostenrahmen bleibt, der auch nach außen hin vertretbar ist. Das wird sehr schwierig bei den andauernden Preiserhöhungen im Bauwesen mit allem, was dazugehört.

Ein weiterer großer Brocken kommt künftig immer wieder auf die Stadt zu seit dem Wegfall der Straßenausbaubeiträge. Natürlich ist der Bürger zufrieden, wenn er sich nicht direkt am Ausbau des Straßennetzes beteiligen muss – aber die Stadt allein kann das definitiv finanziell nicht schultern und ob die Zuschüsse durch den Freistaat Bayern so ausfallen, wie sie angekündigt werden, möchte ich ganz stark bezweifeln.“

+++ Hier finden Sie am Abend des 15. März 2020 das Wahlergebnis von Bad Aibling. +++

Persönliches über Rudi Gebhart

Alter: 61

Familienstand: verheiratet, zwei Söhne

Beruf: selbstständiger Unternehmer in der Druckbranche

Hobbys: Historie von Bad Aibling, Sammeln alter Dokumente, unsere Mischlingshündin Luna Kochen, Räuchern, Grillen, Weißenkirchen in der schönen Wachau, Engagement für Waisenkinder in der Ukraine

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der ÜWG in Bad Aibling

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Stadt? Warum haben Sie genau diesen Ort ausgewählt?

Gebhart: Lieblingsplatz Nr. 1 ist die Mangfall. Seit Kindheit hab ich mich immer gerne an der Mangfall, vor allem im Bereich der Madau aufgehalten. Einfach ans Wasser setzen und die Füße reinhängen wirkt bei mir wie eine Akku-Ladestation.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offenstünden: Was würden Sie tun?

Gebhart: So was wird’s im richtigen Leben nicht geben, dass einem alle Möglichkeiten offenstehen. Meiner Familie geht’s gut und wenn wir einen Wunsch haben, dann erfüllen wir uns den – meistens wenigstens. Weitere Gedanken, was wäre wenn usw. sind vergeudete Energie.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Gebhart: Als Erstes werde ich mich bei meiner Familie, bei der gesamten ÜWG-Mannschaft, bei den vielen Freunden und bei den Wählern für die tatkräftige Unterstützung und das Vertrauen bedanken.

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