Kommunalwahl 2020: Alexander Unrecht (CSU) will in Vogtareuth Bürgermeister werden

Alexander Unrecht

Alexander Unrecht (CSU) ist einer von zwei Bürgermeisterkandidaten in Vogtareuth. Er will „Zukunft möglich machen“, indem er Fördermöglichkeiten checkt und für Wohnraum sorgt.

Vogtareuth – "Gemäß Antoine de Saint-Exupery sollte man die Zukunft nicht nur voraussehen wollen, sondern möglich machen, oder wie es neudeutsch heißen würde Machen ist wie Wollen, nur krasser. Deshalb kandidiere ich für das Bürgermeisteramt meiner Heimatgemeinde.

Von den Zielen, die ich gemeinsam mit der Liste 1 (CSU/Parteifreie Wähler) erarbeitet habe, möchte ich auf zwei wesentliche Punkte eingehen. Die Finanzpolitik sowie das Schaffen von Wohnraum.

Vogtareuth kämpft nach wie vor mit seiner schwachen Finanzkraft. Gerade bei kommunalen Großprojekten gilt es zukünftig unwesentliche Investition zu vermeiden. Hier möchte ich dem Leitspruch der Architektur, „die Form folgt der Funktion (form follows function)“ gerecht werden, um Steuergelder zu sparen.

Ebenso hat die Gemeinde dafür Sorge zu tragen, dass sie attraktiv für das Gewerbe bleibt bzw. wird. Investoren möchte ich aktiv suchen und ansprechen, passives Verhalten wäre hierbei nicht förderlich.

+++ Kommunalwahl 2020 in Bayern: Hier finden Sie alle Bürgermeisterkandidaten in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim. Hier finden Sie am Wahlabend, 15. März, das Ergebnis der Wahl in Vogtareuth. +++

Für jedes einzelne Vorhaben ist es unabdingbar, dass die Nutzung von Fördermittelprogrammen geprüft wird. Der Bund, der Freistaat Bayern, als auch die EU bieten projektbezogene Unterstützung im nahezu 4-stelligen Bereich an. Die Nutzung dieser Programme möchte ich intensivieren und Finanzmittel über die Fördermitteldatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abrufen.

Gerade die eben angeführten Fördermittel bringen mich zum zweiten Thema, der Schaffung von Wohnraum.

Es besteht unbestritten der Bedarf an Mietwohnungen, an Baugrund im Allgemeinen und an Bauland für Einheimische im Speziellen.

Da in diesem Jahr die Eigenheimförderung im Rahmen des Baukindergelds auslaufen werden, ist es mir ein ausdrückliches Anliegen, die Voraussetzungen zur Antragstellung und zum Bezug dieser Mittel zu schaffen. Hiervon profitieren insbesondere unsere Familien, da wir in diesem Zusammenhang von Subventionen in Höhe maximal 15 000 Euro (Bund und Land) pro Kind sprechen.

Es wäre aus meiner Sicht fatal, wenn wir das für unsere BürgerInnen nicht hinbekommen."

Persönliches über Alexander Unrecht

Alter: 48

Familienstand: verheiratet, zwei Töchter

Beruf: Berufssoldat/Berufsoffizier, Diplom Sportwissenschaftler (univ.)

Hobbys: Familie, Lesen, Grillen, alles was sich im engeren Sinn mit Informationstechnologie (Computer/Hardware/Software) befasst

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten der CSU in Vogtareuth

Wo befindet sich Ihr Lieblingsplatz in Ihrer Gemeinde? Warum haben Sie gerade diesen Ort ausgewählt?

Unrecht: Neben meinem Zuhause verbringe ich mit unserem Hund Emil gerne Zeit bei ausgedehnten Spaziergängen oder beim Joggen in den Innauen. Als Ausgleich zur täglichen Büroarbeit kann man hier, im Einklang mit der Natur, den Kopf frei bekommen und sich neu sortieren.

Wenn Sie 24 Stunden Zeit hätten, in denen Ihnen alle Möglichkeiten offen stünden: Was würde Sie tun?

Unrecht: Nachdem ich in den letzten fünf Jahren knapp 550 Tage im Afghanistan und Mali verbracht habe, würde ich gerne jedem deutschen Staatsbürger die Situation und die Lebensumstände der Familien vor Ort persönlich vermitteln können. Wir haben unsagbares Glück in unserer Heimat mit den vorherrschenden demokratischen Verhältnissen leben zu dürfen, was leider jedoch keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Wenn Sie die Wahl gewinnen, was werden Sie als Erstes tun?

Unrecht: Nach meinem persönlichen Credo steht immer der Mensch im Zentrum des Handelns, daher ist es mir wichtig, in einem ersten Schritt zunächst Gespräche mit allen Beschäftigten der Gemeinde zu führen. Langfristig kommt es mir darauf an, unter anderem auf Grundlage dieser Gespräche, eine gemeinsame Wertekultur zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.

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