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Zustimmungswerte sinken

Umfrage-Debakel: Habeck stürzt ab – und Merz rückt sogar an Scholz heran

Bundestag-Haushalt: Robert Habeck, Olaf Scholz und Friedrich Merz in der Generaldebatte in Berlin
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(v.l.): Robert Habeck, Olaf Scholz und Friedrich Merz
  • Franziska Schwarz
    VonFranziska Schwarz
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Gut jeder Zweite ist laut einer Umfrage unzufrieden mit Wirtschaftsminister Robert Habeck. Freuen kann sich hingegen CDU-Chef Friedrich Merz.

Berlin - Kritik an der Gas-Umlage, ein schlecht gelaufenes Insolvenz-Interview bei „Maischberger“, und eine Klatsche vom Betreiber des AKW Isar 2: Wirtschaftsminister Robert Habeck hat gerade keinen Lauf. Die „heute show“ zeigt ihn aktuell in einer Karikatur als den „abstürzenden Robert“, in Anspielung auf die „Struwelpeter“-Geschichte vom fliegenden Robert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich das auch in Habecks Zustimmungswerten niederschlägt.

Laut einer Insa-Umfrage ist fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) der Meinung, dass der Grünen-Politiker aktuell einen schlechten Job macht - Anfang Juni fanden das in der gleichen Befragung nur 26 Prozent. Einen guten Job zu machen bescheinigen ihm in der von der Bild am Sonntag (BamS) in Auftrag gegebenen Umfrage aktuell 34 Prozent (Juni: 51 Prozent).

Kanzler-Umfrage: Merz nur einen Prozentpunkt hinter Scholz

Auch als möglicher Kanzler steht Habeck nicht mehr so hoch im Kurs: Bei einer Kanzler-Direktwahl würde der Klimaschutzminister der Umfrage zufolge derzeit 19 Prozent Zustimmung erhalten. Damit liegt er hinter CDU-Chef Friedrich Merz (23 Prozent) und Amtsinhaber Olaf Scholz (SPD, 24 Prozent). Mitte August gaben noch 25 Prozent an, Habeck zum Kanzler wählen zu wollen - damit lag er vor Merz (19 Prozent) und Scholz (18 Prozent).

Streit um Gasumlage: SPD wird Habeck „handwerkliche Fehler“ vor

Die Gasumlage soll Versorgern helfen, die wegen gedrosselter Lieferungen aus Russland anderswo teuer Gas einkaufen müssen, um ihre Lieferverträge zu erfüllen. Dies soll Firmenpleiten und Lieferausfälle verhindern. Privathaushalte und Unternehmen sollen ab Oktober die Umlage von gut 2,4 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Anspruch auf Geld aus der Umlage hatten zwölf Unternehmen angemeldet. Ein Teil von ihnen ist aber nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Der 25-seitige Antrag war erst am Donnerstag (8. September) von Bundesvorstand und Präsidium vorgelegt worden. Wesentliche Änderungen gab es nicht mehr. Habeck, dem auch vom Koalitionspartner SPD „handwerkliche Fehler“ vorgeworfen worden waren, räumte ein, dass die Gasumlage in seinem Ministerium „unter großem Zeitdruck“ konzipiert wurde. Hauptziel sei für sein Ressort immer die Versorgungssicherheit, betonte er. „Dabei werden manchmal Dinge übersehen.“

Merz beim CDU-Parteitag zur Energiekrise: Ampel ein „Narrenschiff“

Merz indes bot Scholz beim CDU-Parteitag in Hannover eine Zusammenarbeit mit der Union bei der Bewältigung der Energiekrise an. „Wenn es die Bundesregierung jetzt nicht annimmt, dann ist es allein ihre Verantwortung.“ Merz hatte zuvor die Politik der Ampel-Regierung in der Energiekrise scharf kritisiert. Er sprach dabei von einem „rot-gelb-grünen Narrenschiff“ und forderte Scholz auf, den Kurs zu korrigieren.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ätzte auf dem Parteitag über Habeck, er sei „nichts anderes als ein jammernder Posterboy“. (dpa/frs)

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