Halbzeit der Wiesn Ein Fest SARAH BRENNER Sie lässt sich förmlich greifen, die ausgelassene Stimmung, die Gelassenheit der Festgäste.

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Halbzeit der Wiesn. Ein Fest .

SARAH BRENNER

Sie lässt sich förmlich greifen, die ausgelassene Stimmung, die Gelassenheit der Festgäste.Keine Spur von Stress, kein Anflug von Hektik. Wie weggeblasen scheint die Terror-Angst, die im Vorjahr wie ein Schatten über der Theresienwiese schwebte. 2018 ist die Wiesn wieder genau das, was sie sein soll: ein Fest der Freude und Faszination, ein Zusammenschluss von Ruhe und Respekt.

Mehr Familien, mehr Kinder, weniger Straftaten – so lautet die erfreuliche Halbzeit-Bilanz der Festleitung. 3,3 Millionen Gäste tummelten sich bislang auf der Theresienwiese – und damit 300 000 mehr als im Vorjahr. Kein Wunder! Schließlich könnten die Bedingungen kaum besser sein. Bei spätsommerlichen Temperaturen strahlen die Besucher mit der Sonne um die Wette. All die Kinder, die an der Hand ihrer Eltern über das Festgelände flanieren. All die Pärchen, die der Welt ihre Liebe zeigen. Und: All die Senioren, die zwischen Bier und Blasmusik über vergangene Zeiten lachen – eine Schau!

Umso schmerzlicher erscheint der tragische Todesfall, der die Zeit am Freitag für einen Augenblick stillstehen ließ. Trotz des dichten Gedränges vor dem Festzelt lief die Rettungskette reibungslos ab. Die Sanitäter waren blitzschnell zur Stelle – vier Minuten, nachdem der Notruf abgesetzt wurde. Und auch die Ordner reagierten vorbildlich, wenn auch leider vergeblich. Hut ab vor denjenigen, die Tag für Tag für unser Wohl im Einsatz sind.

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Lokales@ovb.net

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