Guter Platz für Spaenle auf CSU-Landtagsliste

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München – Es sollen turbulente Tage gewesen sein in der CSU.

Selten zuvor, heißt es intern, wurde in den Bezirksverbänden München und Oberbayern so lange und intensiv um die Listenplätze für die Landtagswahl gefeilscht und diskutiert. Vor der gemeinsamen Aufstellungsversammlung am heutigen Samstag im Hofbräukeller München steht der Reihungsvorschlag nach Informationen unserer Zeitung nun aber fest.

Die oberbayerische Bezirkschefin und Bauministerin Ilse Aigner übernimmt wie erwartet die Führung der gemeinsamen CSU-Liste. Hinter ihr soll Umweltminister Marcel Huber folgen. Auf Platz drei taucht mit Ludwig Spaenle der erste Münchner Kandidat auf. Eine gute Position für den Bezirksvorsitzenden, der erst im vorigen Monat seinen Ministerposten verloren hatte. In der Partei soll es aber prominente Gegenstimmen gegeben haben. Auf den Plätzen vier bis acht folgen wieder Kabinettsmitglieder: Kerstin Schreyer (Soziales), Marion Kiechle (Forschung), Michaela Kaniber (Agrar), Florian Herrmann (Staatskanzlei) und Georg Eisenreich (Europa/Digitales). Für Daniel Artmann als Vertreter der Jungen Union ist der neunte Listenplatz vorgesehen, dahinter tritt CSU-Generalsekretär Markus Blume an. Das macht vier Münchner unter den ersten zehn Kandidaten – das könnte in der Versammlung noch Diskussionen geben. Oberbayern ist stets der stärkste CSU-Bezirksverband, München einer der schwächeren.

Die weiteren Plätze bekommen Ulrike Scharf, Thomas Goppel, Josef Schmid, Ernst Weidenbusch und Mechthilde Wittmann. Ob aber überhaupt CSU-Listenkandidaten in den Landtag kommen, ist offen. dor

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