„Grüner Star“: Ärger um Tweets der ARD-Korrespondentin

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Die Berichterstattung der ARD über den Grünen-Parteitag sorgt teilweise für Ärger.

Auf Twitter hatte Tina Hassel, die Leiterin des ARD-Hauptstadtbüros, die Neuwahlen sehr euphorisch kommentiert. „Frische grüne Doppelspitze lässt Aufbruchstimmung nicht nur in Frankreich spüren. Habeck und Baerbock werden wahrgenommen werden. Verantwortung kann auch Spaß machen“, schrieb sie unter anderem. „Starkes Ergebnis“, „neuer grüner Star“, tippte sie über Habeck. „Erfrischend lebendig angesichts der lahmen GroKo“ sei Baerbock. Vor allem Politiker von CSU, FDP und AfD warfen dem Sender vor, damit die Grenzen von journalistischer Einordnung und Parteilichkeit zu verwischen. „Die Tweets lesen sich, als hätte da ein Habeck-Fangirl von der Grünen Jugend erstmals ihr großes Idol getroffen“, sagte unter anderem Martin Hagen, einer der FDP-Landtagskandidaten. Als Bürger erwarte man professionelle Distanz von Journalisten. Die Begeisterung über eine Partei nicht im Zaum halten zu können, „verschärft natürlich die Glaubwürdigkeitskrise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“.  cd

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