Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Befangenheitsantrag noch nicht entschieden

Gericht vertagt NSU-Prozess um weiteren Tag

München - Wegen eines noch nicht entschiedenen Befangenheitsantrags des mutmaßlichen Terrorhelfers Ralf Wohlleben fällt der Münchner NSU-Prozess an diesem Dienstag aus.

Das teilte eine Gerichtssprecherin am Montag mit. Ursprünglich hatte der Senat alle drei geplanten Verhandlungstermine in dieser Woche stattfinden lassen wollen. Wegen des „zeitaufwendigen anderweitigen Sitzungsdienstes der zuständigen Richter“ sei über Wohllebens Antrag aber noch nicht entschieden worden. Die beiden Termine an diesem Mittwoch und Donnerstag sollen wieder stattfinden.

Wohlleben hatte den Richtern vorgeworfen, seine Grundrechte zu verletzen. Das Gericht lege sein langes Schweigen und seine Aussage erst am 251. Verhandlungstag im vergangenen Dezember zu seinen Lasten aus. Damit hätten die Richter gezeigt, dass sie nicht mehr unbefangen seien.

Wohlleben muss sich vor Gericht verantworten, weil er die Mordwaffe vom Typ „Ceska“ organisiert haben soll. Mit dieser Pistole sollen die beiden mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft ermordet haben. Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe, die einzige Überlebende des NSU-Trios. Sie ist als mutmaßliche Mittäterin aller NSU-Verbrechen angeklagt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare