75. Geburtstag

Gerhard Schröder: Ehefrau Kim gewährt privaten Einblick in Liebesleben

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Gerhard Schröder mit seiner Soyeon Kim.

Altkanzler Gerhard Schröder wird heute 75. Ehefrau Soyeon Schröder-Kim erzählt Privates. Ein spezieller Gratulant würdigt den Jubilar.   

Update vom 8. Mai 2019: Knapp ein Jahr nach der Scheidung von Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf gibt es erneut ärger. Der Altkanzler soll seine Ex aufgefordert haben ihren Nachnamen zu ändern.

Update vom 7. April:  Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) feiert am heutigen Sonntag seinen 75. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubeltages hat seine Ehefrau Soyeon Schröder-Kim aus dem Nähkästchen geplaudert und in einem Interview über das gemeinsame Eheleben gesprochen. So sagte sie der „Bild am Sonntag", dass sie Wert auf finanzielle Eigenständigkeit lege. 

„Und ich bin sehr stolz darauf, dass ich vieles selbst organisieren und finanziell arrangieren kann.“ Einen Ehevertrag gibt es demnach nicht. „Nein, wozu sollte man den haben? Ich glaube, mein Mann hat nie einen gemacht! Er tickt eben anders. Und ich auch.“ Der Altkanzler und die Südkoreanerin hatten im Mai 2018 geheiratet. Die Dolmetscherin war Repräsentantin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, als sie Schröder kennenlernte. Für ihn ist es die fünfte, für sie die zweite Ehe.

Mit Blick auf öffentliches Händchenhalten und die Frage, ob es sie störe, wenn die Leute tuscheln, sagte Schröder-Kim: „Warum sollten uns die Meinungen anderer interessieren? Manche Leute denken vielleicht, oh, der ist ja über 70 und benimmt sich wie ein Teenager. Aber jeder lebt sein eigenes Leben.“

Kremlchef Putin würdigt Altkanzler Schröder

Der russische Präsident Wladimir Putin (66) hat Altkanzler Gerhard Schröder am Sonntag bei einem Telefonat zum 75. Geburtstag gratuliert und ihn gewürdigt. Dabei hob der russische Präsident Schröders „hohe internationale Autorität und große persönliche Rolle bei der Entwicklung der russisch-deutschen Beziehungen“ hervor, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Putin habe herzlich gratuliert und dem Jubilar weiterhin viel Erfolg gewünscht, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Tiefe Einblicke bei Gerhard Schröders Frau - ob das so gewollt war?

Update vom 24. November: Der Einladung des Bundespresseballs folgten wie in jedem Jahr viele Größen aus Politik, Wirtschaft und Medien. Unter den Gästen im Hotel „Adlon“ in Berlin waren auch Altkanzler Gerhard Schröder (74) und seine neue Frau Soyeon Kim (48), die in einem langen, schwarzen Kleid auf dem roten Teppich erschien. Vor allem ihr spitzenbesetztes, ausgeschnittenes Oberteil zog viele Blicke auf sich - und ließ tief blicken. 

Die Schröders auf dem Bundespresseball 2018

Doris Schröder-Köpf im roten Kleid 

Auch Schröders Ex-Frau Doris Schröder-Köpf (55) gehörte mit ihrem Partner Boris Pistorius (58) zu den Gästen des Ballabends. 17 Jahre waren Gerhard Schröder und seine Ex-Frau Doris verheiratet, adoptierten in dieser Zeit zwei Kinder aus Russland. Doris Schröder-Köpf hatte sich für ein langes rotes Kleid entschieden.  

Doris Schröder-Köpf und  Boris Pistorius

News vom 6. Oktober: Gerhard Schröder feiert Hochzeitsparty mit Ehefrau Nummer fünf

Berlin - So schön kann Liebe sein: Altbundeskanzler Gerhard Schröder (74) und seine südkoreanische Frau Soyeon Kim (49) strahlen am Freitag im noblen Berliner Hotel „Adlon“ um die Wette. Am frühen Abend begrüßt das vor fünf Monaten in Kims Heimat getraute Paar jeden einzelnen der rund 150 Gäste seiner großen Hochzeitsparty, darunter Politiker wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Showgrößen wie „Scorpions“-Sänger Klaus Meine. Vor allem Kim herzt und umarmt viele davon. Doch es gibt auch diese Momente, in denen sie ihren rund 25 Jahre älteren Mann, dem sie in einem Interview „Jugendlichkeit“ attestierte, sichtbar anhimmelt. Sie schmiegt sich an ihn, nimmt ihn zärtlich in den Arm oder deutet ein Küsschen auf seine Wangen an.

Gerhard Schröder: Frau trägt koreanische Tracht

Schröders fünfte Ehefrau trägt bei dem Empfang eine elegante, Hanbok genannte koreanische Tracht. Das bodenlange Kleid mit überlangen Ärmeln ist aus fließenden Stoffen kunstvoll gearbeitet, in mintgrün und weiß gehalten. An den Ärmeln ist ein gelb-roter Streifen abgesetzt, bedruckt ist die Tracht mit goldenen koreanischen Schriftzeichen. Ihr langes dunkles Haar hat Kim, die sich später zur eigentlichen Party umzieht und ein weißes Kostüm trägt, zu einem lockeren Zopf zusammengefasst. Ihr Gatte hat das angezogen, was er eigentlich immer trägt: schwarzer Anzug, weißes Hemd, graue Krawatte.

Als „private Feier“ hat Schröders Büro die Party deklariert. Doch bei einem Ex-Kanzler mit Glamourfaktor ist das mit dem Privaten so eine Sache. Und so stehen Fotografen und 200 Schaulustige am Hoteleingang am Pariser Platz, um einen Blick auf die Hochzeitsgäste aus Politik, Wirtschaft und Showbiz zu erhaschen. Künstler Markus Lüpertz kommt zum Beispiel, außerdem Ex-Bundesminister Otto Schily, Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel, Ex-VW-Vorstand Peter Hartz, die Journalisten Stefan Aust und Kai Diekmann. Den Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer und seine Frau, Schauspielerin Veronica Ferres, bekommen die Zaungäste nicht zu sehen - beide nehmen wohl einen anderen Hotelzugang.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu kam laut Schröders Umfeld letztlich doch nicht, ein Name fehlte von vorneherein auf der Gästeliste: Russlands Präsident Wladimir Putin, der als enger Freund Schröders gilt, kam nicht nach Berlin. Ein Staatschef bedeute „zu viel Buhei“, sagte der Altkanzler im Sommer dem Magazin „Stern“.

Schröder und die Frauen - das ist zweifellos eine ganz besondere Geschichte. Manch einer meint, er habe sich quasi für jede Lebensphase die passende Frau gesucht. Mit Kims Vorgängerin, der Journalistin Doris Schröder-Köpf, von der er seit April geschieden ist, war Schröder fast 20 Jahre verheiratet, auch als Kanzler. Zuvor lebte von 1984 bis 1997 - also 13 Jahre lang - Hiltrud „Hillu“ Schwetje an seiner Seite. Die Tierschützerin und Atomkraftgegnerin unterstützte Schröder auf dem Weg ins Ministerpräsidentenamt in Hannover. Davor war der SPD-Politiker von 1968 bis 1972 mit Eva Schubach und von 1972 bis 1984 mit Anne Taschenmacher verheiratet.

Nun also Soyeon Kim, die für die Wirtschaftsförderung in Nordrhein-Westfalen arbeitet und Schröder bei mehreren Konferenzen über den Weg lief. Als vor rund einem Jahr die ersten Fotos der beiden Turtelnden aus Seoul auftauchten, staunte Deutschland. Und fragte sich: „Wie lange geht die Sache schon?“ Schröders - damals noch nicht geschiedene - Ex-Frau Doris twitterte: „Frau Kim war im Frühjahr 2016 der Anlass, wenn auch nicht der alleinige Grund, für die endgültige Trennung.“

Am 2. Mai gaben sich beide das Ja-Wort

Im Januar ging es dann Schlag auf Schlag: Erst verkündete Schröder über die Zeitschrift „Bunte“: „Ja, es ist Liebe.“ Kurz darauf zeigte er seiner neuen Geliebten Berlin und ging mit ihr in Kreuzberg essen - bei einem Koreaner. Kurz darauf verkündete er bei einer Pressekonferenz in Seoul die Hochzeitspläne. Die Rede hielt er im Herbst, doch Schröder liebt Überraschungen. Schon am 2. Mai, kurz nach der Scheidung von Doris Schröder-Köpf, gaben sich beide das Ja-Wort. Selbst enge Vertraute waren nicht eingeweiht.

Immer wieder tauchte das schillernde Paar in diesem Jahr verliebt bei Events auf, sei es bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea, der Fußball-WM in Russland oder erst vor wenigen Tagen beim Münchner Oktoberfest. Inzwischen erfuhr die Nation aus einigen Interviews, dass Gerhard Schröder mühsam koreanisch lernt und seine Soyeon Kim mit Bratkartoffeln verwöhnt, sie seither ein paar Kilo zugenommen hat und gut findet, wenn er aus dem Stegreif Hamlet zitiert.

Beide wollen erklärtermaßen ein - mehr oder weniger - „normales“ und „unspektakuläres“ Leben führen. Eine Hochzeitsreise ist auch geplant, nach Sachsen und Thüringen. Zwinger und Semperoper in Dresden, die Meißener Porzellanmanufaktur, die Stätten deutscher Klassik in Weimar und das Bauernkriegspanorama im thüringischen Bad Frankenhausen wollen sich die Schröders dann anschauen. Und damit nach wiederholten rechtsextremen und ausländerfeindlichen Zwischenfällen gerade in Sachsen ein Zeichen setzen, dass dieser Teil Deutschlands kulturell wichtig sei, wie es hieß.

Leidenschaft, die Leiden schafft - Altkanzler Gerhard Schröder muss sich vor Gericht verantworten. Der Liebe wegen. Er wurde wegen Ehebruchs angeklagt.

dpa

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