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MEHRERE OBERBAYERN WOLLEN SPITZENKANDIDAT FÜR LANDTAGSWAHL WERDEN

FDP entschließt sich zu Urwahl

München – Auf den Tag genau zehn Monate vor der Landtagswahl hat die FDP mit der Suche nach einem Spitzenkandidaten begonnen.

Bei einer Klausur in Beilngries entschied sich der Landesvorstand am Wochenende für eine Urwahl. Landeschef Daniel Föst rechnet mit fünf oder sechs Bewerbern. Der ehemalige Landesvorsitzende Albert Duin hat seine Kandidatur bereits offiziell erklärt, genannt werden zudem die Münchner Wolfgang Heubisch und Gabriele Neff. Auch der ehemalige Hauptgeschäftsführer Martin Hagen sei von mehreren Vorständlern um eine Kandidatur gebeten worden, hieß es. Er überlege, ob er antrete.

Bislang scheint keiner der Kandidaten eine größere Zahl der Parteimitglieder überzeugen zu können. Viele sehen deshalb die Urwahl als eleganteste Lösung, um vielleicht auch weniger Etablierte bekannt zu machen. Die Partei lässt sich das Verfahren 20 000 Euro kosten. „Das ist uns die parteiinterne Demokratie wert“, sagte Föst. Außerdem könne man so auch die Neumitglieder stärker in die Partei integrieren. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Landesverband ein Wachstum von 1500 Mitgliedern auf 6400, was einer Steigerung um 27 Prozent entspricht. Der Trend habe auch nach dem Jamaika-Aus nicht nachgelassen, sagte Föst.

Bis 31. Januar können sich nun Kandidaten melden. Schon für 3. Februar ist in Oberbayern das erste öffentliche Forum geplant. Besonders ist, dass nicht einfach der Kandidat mit den meisten Stimmen siegt, sondern eine absolute Mehrheit notwendig ist. Womöglich müssen die Mitglieder in einer Stichwahl ein zweites Mal abstimmen.

Eine klare Absage erteilten die Liberalen, die auch am ersten Entwurf für das Wahlprogramm arbeiteten, dem Volksbergehren der Grünen gegen den Flächenfraß. Das Anliegen sei zwar berechtigt, die Umsetzung aber falsch. Föst nannte es einen „Anschlag auf die Entwicklung des ländlichen Raums“. Mike Schier

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