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Erleichterung im Lockdown

Digitaler Impfpass: Tschüss Corona! Kommt der Freifahrtschein für Urlaub?

  • Jens Kiffmeier
    VonJens Kiffmeier
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Für den Urlaub, beim Shopping oder fürs Restaurant: Der digitale Impfpass soll den Deutschen neue Freiheiten im Corona-Lockdown bieten. Doch wann kommt er?

Hamburg – Er soll den Deutschen ein großes Stück Normalität im Corona*-Lockdown zurückbringen: der digitale Impfpass. So soll der grüne Ausweis bald kommen. Die Bundesregierung erarbeite gerade eine Rechtsverordnung, die für Geimpfte und Genesene deutliche Erleichterungen im Alltag bringen würden, berichten mehrere Medien am Dienstag, 27. April 2021, übereinstimmend. Anhand des digitalen Impfausweises sollen die Immunisierten ihr geringes Infektionsrisiko nachweisen und Sonderrechte erhalten können.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Quote der Zweitimpfungen:6,2 Prozent (Stand Dienstag, 27. April 2021)
Quote der Erstimpfungen:24,5 Prozent (Stand Dienstag, 27. April 2021)
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Am Montag, 26. April 2021, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel* (CDU) mit den Bundesländern über Sonderrechte für Geimpfte und Genesene* bei einem Impfgipfel beraten. Wesentlich für die Erteilung von Erleichterungen im Knallhart-Lockdown* ist eine Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI), wonach diese Personengruppe ein sehr geringes Ansteckungsrisiko darstellt.

Digitaler Impfausweis: Der grüne Ausweis soll Geimpften Sonderrechte einräumen

Zwar zeigte sich Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher noch zurückhaltend*. Aber dennoch sollen bestimmte Personengruppen schrittweise Sonderrechte bekommen, etwa einen Besuch im Restaurant oder Kino. Auch Urlaubsreisen oder Shoppingtouren könnten für sie leichter möglich sein.

Will den Digitalen Impfpass einführen: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). (24hamburg.de-Montage)

Ein zentraler Baustein ist dabei die Einführung des digitalen Impfpasses. Eine formale Entscheidung steht noch aus. Aber bereits ab Juni, so der Fahrplan der Bundesregierung, soll er ausgegeben werden können. Der Vorteil gegenüber dem bisherigen gelben Impfausweis: Die digitale Variante muss nicht lange gesucht werden und kann auf dem Smartphone immer mitgeführt werden. Der digitale Impf-Ausweis soll weitestgehend fälschungssicher* sein, heißt es.

Doch wie funktioniert er? Nach einer Impfung beim Hausarzt oder im Impfzentrum soll der Patient per QR-Code ein Zertifikat über die Impfung oder die Genesung einer Corona-Erkrankung erhalten. Per App sollen die Zertifikate heruntergeladen und eingespielt werden. Eine Schnittstelle mit der Corona-Warn-App ist ebenfalls geplant. Danach können die Geimpften oder Genesenen dann mit diesem digitalen Impfnachweis bequem in die Geschäfte zum Einkaufen oder zum Friseur zum Haareschneiden gehen. Auch das Reisen ist dann einfacher möglich, weil Tests am Urlaubsort wegfallen. Ebenso wie eventuell die Quarantänepflichten.

Digitaler Impfausweis: Wie bekommen Personen in der EU den Impfpass?

Insbesondere mit Blick auf die Reisen dringt die Europäische Union (EU) seit langem auf einen einheitlichen digitalen Impfpass* in Europa. Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten dazu bereits Vorgaben gemacht. Doch bei der Entwicklung sind noch einige Hürden zu überwinden bis zum Sommer. Vor allem Fragen nach der Datensicherheit müssen noch geklärt werden.

Den Angaben zufolge soll das auf dem Smartphone geladene Zertifikat die Test-Art, das Datum und die Uhrzeit der Testung sowie eine Prüfnummer des Testzentrums anzeigen. Personenbezogene Daten sollen nicht übermittelt werden. Stattdessen wird die Identität mit einer verschlüsselten Signatur überprüft. In Brandenburg soll der digitale Impfausweis als erstes getestet werden. Verpflichtend wird er aber nicht sein. Wer will, kann weiterhin auf das gelbe Impfbuch setzen. * 24hamburg.de, nordbuzz.de und merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa/picture alliance & Kay Nietfeld/dpa/picture alliance

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