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Autonome Region Tibet

Chinas Präsident Xi erstmals seit zehn Jahren in Tibet

Xi Jinping
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Xi Jinping, Präsident von China.

Zuletzt hat Xi Jinping Tibet im Jahr 2011 besucht. Damals war er noch Vizepräsident. Nun bereiste der Präsident die Stadt Nyingchi.

Peking - Chinas Präsident Xi Jinping ist erstmals seit zehn Jahren wieder nach Tibet gereist.

Wie chinesische Staatsmedien am Freitag berichteten, war der Staats- und Parteichef bereits am Mittwoch in der tibetische Stadt Nyingchi, wo er von Einheimischen und Beamten verschiedener ethnischer Gruppen begrüßt worden sei. Xi hatte Tibet zuletzt als Vizepräsident im Jahr 2011 besucht.

Tibet liegt auf einem zwischen 3600 und 5200 Meter hohen Plateau und wird deshalb auch „Dach der Welt“ genannt. Vom 15. Jahrhundert an entwickelte sich das buddhistische Königreich zu einem Mönchsstaat mit dem Dalai Lama als Oberhaupt und Lhasa als Hauptstadt. 1950 marschierte China mit seiner Volksbefreiungsarmee in Tibet ein und ernannte 1965 die zur Volksrepublik gehörende Autonome Region Tibet. Der Dalai flüchtete sich ins indische Exil.

Laut Menschenrechtlern entzünden sich in Tibet immer wieder Mönche selbst, um so gegen die chinesische Herrschaft zu protestieren. dpa

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