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Laschet-Nachfolge

CDU-Vorsitz: Röttgen plant enge Zusammenarbeit mit Brinkhaus – und beantwortet K-Frage

Norbert Röttgen (CDU) kandidiert für den CDU-Parteivorsitz.
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Norbert Röttgen (CDU) kandidiert für den CDU-Parteivorsitz.
  • Kathrin Reikowski
    VonKathrin Reikowski
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Wer wird nächster CDU-Vorsitzender? Am Mittwoch stellte sich Norbert Röttgen den Fragen der Parteimitglieder.

Berlin - „Meine feste Absicht ist, wenn ich gewählt werde, dafür zu sorgen, dass wir dann zwei Jahre lang - nämlich die reguläre Amtszeit eines Vorstandes - nicht mehr wählen“, sagte Norbert Röttgen (CDU). Dennoch wolle er jetzt noch nicht die Frage danach beantworten, ob er sich auch als Kanzlerkandidat der Union ins Spiel bringen wolle.

Norbert Röttgen, CDU-Außenpolitiker, tritt um den CDU-Parteivorsitz gegen Friedrich Merz und Kanzleramtschef Helge Braun an. Erstmals in der Parteigeschichte sind die rund 40.000 Unionsmitglieder dazu aufgerufen, ihre Stimme einem der drei Kandidaten zu geben. Die Wahl zum neuen Parteivorsitz soll im Januar stattfinden. Merz hatte sich bereits den Fragen der Mitglieder gestellt. Braun folgt am Donnerstag.

CDU-Parteivorsitz: Instabilität nach Merkels Rücktritt 2018 - Röttgen will CDU zu Stabilität führen

Nachdem Kanzlerin Angela Merkel 2018 angekündigt habe, nicht mehr als Parteichefin zu kandidieren, sei eine Phase der Unsicherheit entstanden, sagte Röttgen. „Jetzt ist dann auch mal die Zeit der Stabilität angesagt.“ Er fügte hinzu:
„Wer dann antritt für die CDU, das stellt sich in drei Jahren.“

Röttgen unterstrich seine Zusage, als Parteivorsitzender nicht nach dem Amt des Fraktionschefs zu greifen. Nach der Zäsur des historisch schlechtesten Ergebnisses bei der Bundestagswahl gehe es um Aufbruch und Neuaufbau und darum, dass sich möglichst viele Menschen mit der CDU identifizierten.

Röttgens Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz: Enge Zusammenarbeit mit Ralph Brinkhaus

„Es ist jetzt nicht die Zeit, wo einer sagen sollte: ich mache alles.“ Die CDU müsse vielmehr breiter aufgestellt und mit unterschiedlichen Charakteren neu anfangen - dies treffe auf Fraktionschef Ralph Brinkhaus und ihn zu. Er und Brinkhaus trauten sich zu, eng und vertrauensvoll miteinander zu arbeiten.

Auch Ralph Brinkhaus bläst ins gleiche Horn: „Die CDU muss sich breit aufstellen“, sagte er in der ARD. Nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags war er gefragt worden, ob es schon einen starken Mann in der Union gebe, der im Falle des Zerbrechens der Ampel nachrücken könne. (dpa/kat)

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