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Bundestagswahl 2021

Was bedeutet die Fünf-Prozent-Hürde?

Bundestag Parlament
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Die begehrten blauen Sitze: Davon wollen die Parteien in der Bundestagswahl so viele wie möglich ergattern. Doch einige scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.
  • VonPaula Trautmann
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Viele Parteien wollen in den Bundestag, nicht alle erreichen dieses Ziel. Denn dafür brauchen sie bundesweit mindestens fünf Prozent der der Zweitstimmen.

Laut der Website der Bundeszentrale für politische Bildung müssen also fünf von 100 Wählerinnen und Wählern eine Partei gewählt haben, damit sie ins Parlament einzieht. Das Prinzip wird Fünf-Prozent-Hürde oder auch Sperrklausel genannt.

Die Interessen aller deutschen Bürger vertreten

Mit dieser Regelung verhindert die Regierung, dass Parteien mit nur wenigen Stimmen Sitze im Bundestag bekommen. Denn je mehr Parteien im Parlament vertreten sind, desto schwerer können die Abgeordneten Entscheidungen treffen und sich einigen.

Mehr News und Infos zur Bundestagswahl finden Sie hier

Es wäre auch komplizierter, eine stabile Regierung mit vielen kleinen Parteien zu bilden. Das Parlament soll zudem nicht nur besondere Interessen von sehr kleinen Gruppen vertreten, sondern alle Bürger Deutschlands.

Mit drei oder mehr Direktmandaten in den Bundestag

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt nicht für die Erststimmen, also die einzelnen Kandidaten. Bei der Europawahl und den meisten Kommunalwahlen gibt es diese Sperrklausel nicht. Bei der Bundestagswahl und bei Landtagwahlen gilt sie immer. Auch wenn eine Partei die Hürde nicht überschreitet, können Mitglieder in das Parlament einziehen. Allerdings nur, wenn die Partei drei oder mehr Direktmandate gewinnt.

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