DER ASYLSTREIT ZWISCHEN MERKEL UND SEEHOFER IN ZITATEN

Der asylstreit zwischen Merkel und Seehofer in Zitaten

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So nah und manchmal doch so fern: Angela Merkel und Horst Seehofer. dpa

Schwestern in der Krise – der erbitterte Streit um Flüchtlinge und Asyl belastet das Verhältnis von CDU und CSU seit Jahren.

Ein Rückblick in Zitaten:

„Deutschland ist ein starkes Land. (...) Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das. Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ (Angela Merkel in Berlin, August 2015)

„Es wird an einer Begrenzung und damit einer Obergrenze für die Zuwanderung kein Weg vorbeiführen.“

(Horst Seehofer in München, November 2015)

„Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung. Es ist eine Herrschaft des Unrechts.“ (Seehofer, Februar 2016)

„Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe (...) gerecht zu werden.“ (Merkel, Juli 2016)

„Ich kann mir diesen Satz auch beim besten Willen nicht zu eigen machen. Dafür ist die Problemlage zu groß.“

(Seehofer über „Wir schaffen das“, Juli 2016)

„Wenn wir unser Menschenbild ernst nehmen, kann der Anspruch, dass die Würde des Menschen unantastbar sein soll, nicht an den deutschen Staatsgrenzen enden – und auch nicht an den europäischen Außengrenzen.“

(Merkel, Oktober 2016)

„Es wird eine Regierungsbeteiligung der CSU ohne eine Obergrenze von 200 000 für die Bundesrepublik Deutschland bei der Zuwanderung nicht geben.“

(Seehofer, Dezember 2016)

„Meistens lasse ich mir nur was von mir selbst sagen, aber bei Angela Merkel mache ich eine Ausnahme.“

(Seehofer, Juli 2017)

„Eine Bundeskanzlerin und ein Bundesinnenminister müssen gesprächsfähig sein.“

(Merkel, Juni 2018)

„Reden ist eine Frage des Anstands.“ (Seehofer zu der Frage, warum er der Kanzlerin ein Ultimatum stellt, nach dessen Ablauf er bestimmte Migranten an der deutschen Grenze zurückweisen lassen will, Juni 2018)

„Mir gegenüber hat sie mit der Richtlinienkompetenz nicht gewedelt – das wäre auch unüblich zwischen zwei Parteivorsitzenden.“ (Seehofer an die Adresse Merkels, Juni 2018)

„Ich habe nicht das Empfinden, dass wir uns nicht mögen.“

(Seehofer, letzten Mittwochabend)

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