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Zahl der getöteten Kinder steigt; Rentenversicherung: Rücklage wächst; Papst akzeptiert zwei chilenische Rücktritte; Weniger Extremismus in Österreich; Absolute Mehrheit weiter in Gefahr

Zahl der getöteten Kinder steigt

Bei gewaltsamen Konflikten sind nach Angaben der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr mehr als 10 000 Kinder weltweit getötet oder verletzt worden. Insgesamt wurden mehr als 21 000 Vergehen an Kindern verzeichnet. 2016 waren rund 8000 Kinder bei bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt worden – rund 2000 weniger als 2017. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „empört“ über den Anstieg.

Rentenversicherung: Rücklage wächst

Die Reserven der gesetzlichen Rentenversicherung füllen sich dank der guten Konjunktur weiter. Bis Jahresende werde die Rücklage auf 34,8 Milliarden Euro wachsen – rund 1,4 Milliarden Euro mehr als Ende 2017, teilte die Deutsche Rentenversicherung mit. Zugleich wies sie darauf hin, dass das Rentenniveau nicht, wie von Union und SPD angestrebt, bis 2025 auf dem heutigen Wert von 48 Prozent gehalten werden könne, sondern schon 2022 darunter falle.

Papst akzeptiert zwei chilenische Rücktritte

Papst Franziskus hat im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in Chile die Rücktrittsangebote von zwei weiteren Bischöfen angenommen. Das teilte der Vatikan mit. Insgesamt akzeptierte Franziskus damit bislang die Rücktritte von fünf chilenischen Bischöfen. Im Mai hatten 29 der 31 chilenischen Bischöfe Franziskus ihren Rücktritt angeboten.

Weniger Extremismus in Österreich

Die Zahl der rechts- und linksextremistischen Straftaten ist 2017 in Österreich deutlich gesunken. Mit 211 linksextremen Taten waren es 44,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den rechtsextremen Handlungen wurden 1063 Straftaten gezählt, 19 Prozent weniger als noch 2016. Dies teilte die Generaldirektorin für öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis, mit.

Absolute Mehrheit weiter in Gefahr

Die CSU muss inmitten des Asylstreits weiter um die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl im Herbst bangen. Leicht aufwärts geht es für die AfD. Laut einer aktuellen Bayern-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung kommt die CSU derzeit auf 41 Prozent. Die AfD legt auf 14 Prozent zu, SPD und Grüne bleiben bei 13 Prozent. Die Freien Wähler kommen auf sechs Prozent, die FDP auf fünf Prozent.

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