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NSU-Prozess: Ende in Sichtweite; Briten fürchten Terror-Anschläge; Trump lässt sich nicht befragen; Erneut Tote in Nicaragua; Al-Sisi setzt auf Innenpolitik

NSU-Prozess: Ende in Sichtweite

Fünf Jahre nach Beginn des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht München ist das Ende nahe. Kommende Woche sollen die letzten Plädoyers in dem Mammutverfahren gehalten werden. Ab Dienstag sollen die drei ursprünglichen Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe das Wort haben, Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm. Sie sind die einzigen Prozessbeteiligten, deren Schlussvorträge noch ausstehen. Danach gibt es nur noch die Schlussworte der Angeklagten – neben Zschäpe vier mutmaßliche rechtsextreme Terrorhelfer. Danach folgt das Urteil.

Briten fürchten Terror-Anschläge

In Großbritannien steigt nach Angaben des Innenministeriums die Gefahr durch Anschläge. „Wir gehen davon aus, dass die Bedrohung durch rechtsextremen Terrorismus wächst“, teilte das Ministerium mit. Die Gefahr islamistischer Attacken sei besorgniserregend.

Trump lässt sich nicht befragen

Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung will sich US-Präsident Donald Trump nun wahrscheinlich doch nicht den Fragen des Sonderermittlers Robert Mueller stellen. Die Entscheidung im Weißen Haus gehe „in die Richtung, es nicht zu tun“, sagte Trumps Anwalt Rudy Giuliani am Sonntag im Sender ABC. Trump hatte wiederholt seine Bereitschaft zu einer Anhörung durch Mueller erklärt.

Erneut Tote in Nicaragua

Bei den Protesten gegen die Regierung Nicaraguas sind erneut mindestens zwei Menschen getötet worden, zudem kam ein US-Bürger unter unklaren Umständen um. Aktivisten machten erneut die Sicherheitskräfte und regierungsnahe Schlägertrupps für die Gewalt verantwortlich. Nicaragua wird seit Wochen von schweren Protesten erschüttert. Nach Angaben von Menschenrechtlern wurden dabei bereits mehr als 100 Menschen getötet; die Polizei spricht von 39 Toten.

Al-Sisi setzt auf Innenpolitik

Der ägyptische Präsident Abdel Fatah al-Sisi hat bei seiner Vereidigung für eine zweite Amtszeit am Samstag den Wählern Verbesserungen im Alltag versprochen. Er werde vorrangig die Probleme im Bereich des Bildungs- und Gesundheitswesens und der Kultur angehen, sagte Al-Sisi vor dem Parlament.

Mit dem Amtseid begann offiziell die zweite Amtszeit des autoritär regierenden Staatsoberhauptes.

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