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Migranten mit gefälschten Pässen; Fortschritte im Namensstreit; Debatte über Rajoys Abwahl; Stichwahl in Kolumbien

Migranten mit gefälschten Pässen

Die griechische Polizei hat auf Kreta dutzende Migranten festgenommen, die mit gefälschten Pässen in andere europäische Staaten reisen wollten. Insgesamt hätten 41 überwiegend aus Afghanistan und Syrien stammende Menschen im Flughafen von Heraklion gefälschte Reisedokumente vorgezeigt, um an Bord von Flügen nach Deutschland, Frankreich und anderen Staaten Mittel- und Westeuropas zu kommen, teilte die griechische Polizei mit.

Fortschritte im Namensstreit

Im Namensstreit zwischen Mazedonien und Griechenland zeichnen sich weitere Fortschritte ab. Beide Seiten hätten sich auf eine Rahmenvereinbarung verständigt, teilten der griechische Außenminister Nikos Kotzias und sein mazedonischer Amtskollege Nikola Dimitrov gestern in Brüssel mit. Der Namensstreit zieht sich hin, seitdem Mazedonien 1991 als ehemalige Teilrepublik des zerfallenen Jugoslawiens die Unabhängigkeit errang. Griechenland lehnt den Landesnamen Mazedonien ab, weil seine im Norden liegende Provinz gleichfalls so heißt.

Debatte über Rajoys Abwahl

Das spanische Parlament wird nach Medienberichten Ende der Woche über den von den Sozialisten eingebrachten Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mariano Rajoy debattieren und abstimmen. Die Sitzungen im Madrider Congreso de los Diputados würden am Donnerstag und Freitag stattfinden, berichtete die Zeitung „El País“ unter Berufung auf die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE). Die Sozialisten hatten den Antrag als Reaktion auf die Gerichtsurteile in der Korruptionsaffäre um Rajoys konservative Volkspartei (PP) eingebracht.

Stichwahl in Kolumbien

Der konservative Kandidat Iván Duque hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Kolumbien gewonnen. Der Bewerber der rechten Partei Centro Democrático kam auf 39,12 Prozent, wie das Wahlamt nach Auszählung von fast allen Stimmen mitteilte. An zweiter Stelle lag mit 25,09 Prozent demnach Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana. Die beiden Bestplatzierten treten bei der Stichwahl am 17. Juni gegeneinander an. Auf dem dritten Platz landete der Ex-Bürgermeister von Medellín, Sergio Fajardo, mit 23,80 Prozent.

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