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Jan Albrecht soll Habeck nachfolgen; Korruptionsverdacht: Netanjahu befragt; Erika Steinbach geht zu AfD-Stiftung; Mehr Asyl für türkische Bewerber

Jan Albrecht soll Habeck nachfolgen

Der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht soll neuer Umweltminister in Schleswig-Holstein werden. Das haben die Grünen am Samstag offiziell bestätigt. Zuvor hatte sich der Landesvorstand einstimmig für den 35-Jährigen als Nachfolger von Robert Habeck ausgesprochen. Habeck war Ende Januar zum Bundesvorsitzenden der Grünen gewählt worden und darf nach einer Satzungsänderung noch maximal bis zum Frühherbst Landesminister in Kiel bleiben.

Korruptionsverdacht: Netanjahu befragt

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist wegen Korruptionsverdachts von Ermittlern befragt worden. Sie hörten ihn und seine Frau Sara am Freitag zum ersten Mal in einer Ermittlung um den größten Telekommunikations-Konzern Israels an, wie die Zeitung „Haaretz“ berichtete. Netanjahu wird verdächtigt, dem Unternehmen Bezeq Vorteile gewährt zu haben. Im Austausch dagegen soll ein zum Konzern gehörendes Medium positiv über ihn berichtet haben. Es sei darum gegangen, „eine Internetseite mit dem Ziel einer besseren Berichterstattung einzuspannen“, hatte Judith Tirosch vom Büro des Generalstaatsanwaltes am Dienstag erklärt.

Erika Steinbach geht zu AfD-Stiftung

Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (74) ist zur neuen Vorsitzenden der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt worden. „Wir sind glücklich, mit Erika Steinbach eine überaus profilierte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens als Vorsitzende unserer Stiftung gewonnen zu haben“, teilte der Vorstand der Stiftung mit. Steinbach sagte: „In Deutschland erleben wir seit Jahren zunehmend einen beunruhigenden Druck nicht nur im Bereich des Meinungsdiskurses, sondern sogar für die Freiheit der Wissenschaften.“ Dieser Entwicklung wolle sich die Stiftung entgegenstellen.

Mehr Asyl für türkische Bewerber

Die deutschen Behörden gewähren einem zunehmend größeren Anteil türkischer Schutzsuchender Asyl in der Bundesrepublik. Im Januar hätten 410 Türken positive Asylbescheide erhalten, das entspreche einer Anerkennungsquote von 38,2 Prozent, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ein Jahr zuvor habe die Quote bei 6,4 Prozent gelegen.

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