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Heikler Zwischenfall mit Kampfjet; Gorch Fock: Sanierung teurer; Tolus Ehemann wieder frei; Taliban drohen Trump mit mehr Gewalt

Heikler Zwischenfall mit Kampfjet

Ein russischer Kampfjet hat sich über dem Schwarzen Meer einem US-Militärflugzeug bis auf eineinhalb Meter genähert. Das berichtete der Sender CNN unter Berufung auf das Pentagon. Demnach befand sich die Maschine der US-Marine auf einem Aufklärungsflug und musste seine Mission vorzeitig abbrechen. Im Juni und November vergangenen Jahres war es dem US-Militär zufolge ebenfalls über dem Schwarzen Meer zu ähnlichen unprovozierten Vorfällen gekommen.

Gorch Fock: Sanierung teurer

Die Sanierung des maroden Segelschulschiffs „Gorch Fock“ der Bundesmarine wird mehr kosten als die bislang kalkulierten 75 Millionen Euro. Die Werft habe „für die weitere, zeitgerechte Instandsetzung einen finanziellen Mehrbedarf“ angemeldet, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz. Die Bundeswehr prüfe aktuell die Forderung. „Erst anschließend wird eine Entscheidung getroffen.“

Tolus Ehemann wieder frei

Der Ehemann der deutschen Journalistin Mesale Tolu ist wieder frei. Wie Mesale Tolus Vater, Ali Riza Tolu, am Dienstag sagte, wurde Suat Corlu in der vergangenen Woche wieder auf freien Fuß gesetzt. Corlu war Mitte Januar knapp acht Wochen nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Türkei wieder festgenommen worden. Zuvor war er am 29. November bis zu einem Urteil in seinem Prozess auf freien Fuß gesetzt worden. Ihm wird Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vorgeworfen.

Taliban drohen Trump mit mehr Gewalt

Die radikalislamischen Taliban haben US-Präsident Donald Trump nach dessen Absage an Friedensgespräche mit mehr Gewalt gedroht. In einer gestern veröffentlichten Botschaft auf ihrer Webseite hieß es, Trump müsse verstehen, dass „die Nation der heiligen Krieger“ ihn nicht mit Rosen begrüßen werde, wenn er auf Krieg dringe. „Unsere Nation hat viel Erfahrung damit, arrogante Herrscher in ihre Schranken zu weisen.“ Krieg werde nur die „Wellen des Dschihad gewalttätiger“ machen. Trump hatte nach einer Serie von blutigen Angriffen und Anschlägen in Kabul gesagt, die Taliban hätten „viele, viele Frauen und Kinder getötet, die total unschuldig sind – also gibt es keine Gespräche mit den Taliban“.

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