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Polizei stoppt Kurden-Demo; Erdogan weitet Offensive aus; Mehr Verdachtsfälle in der Bundeswehr; SPD hat die meisten Mitglieder; Saudischer Prinz aus Arrest entlassen

Polizei stoppt Kurden-Demo

Vorzeitiges Ende einer kurdischen Großdemonstration in Köln: Wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz hat die Polizei am Samstag einen Protestzug von rund 20 000 Kurden gegen den türkischen Militäreinsatz in Nordsyrien aufgelöst.Zuvor waren rund 200 verbotene Fahnen in dem Demonstrationszug aufgetaucht, wie die Polizei mitteilte. Außerdem hatten sich einige Teilnehmer vermummt. Die zuvor befürchteten Ausschreitungen blieben jedoch aus.

Erdogan weitet Offensive aus

Die türkische Armee hat ihre Boden- und Luftoffensive in der Kurdenregion Afrin im Nordwesten Syriens verstärkt. Nach mehreren Tagen mit Nebel und Regen griffen Kampfflugzeuge und Artillerie am Sonntag bei klarem Wetter den Barsaja-Hügel nördlich der Stadt Afrin an. Ankara forderte unterdessen den sofortigen Rückzug der hundert Kilometer weiter östlich in der syrischen Stadt Manbidsch stationierten US-Truppen.

Mehr Verdachtsfälle in der Bundeswehr

In der Bundeswehr geraten immer mehr Soldaten in den Verdacht von Rechtsextremismus oder sexueller Belästigung. Das Verteidigungsministerium führt die Entwicklung auch darauf zurück, dass das Bewusstsein für inakzeptables Verhalten gestiegen ist. Der Militärische Abschirmdienst prüfte vergangenes Jahr 400 neue Rechtsextremismus-Verdachtsfälle. In 234 Fällen wurde sexuelle Belästigung gemeldet.

SPD hat die meisten Mitglieder

CDU und SPD haben 2017 seit Langem wieder mehr Eintritte als Austritte und Todesfälle verzeichnet. In die SPD sind laut Parteizentrale 31 094 Menschen eingetreten, so viele wie seit 20 Jahren nicht, berichtete die „Bild am Sonntag“. Insgesamt hätten die Sozialdemokraten 443 152 Mitglieder. Die CDU zählte 425 910 Mitglieder. Die SPD ist demnach wieder mitgliederstärkste Partei Deutschlands.

Saudischer Prinz aus Arrest entlassen

Der saudische Prinz und Milliardär Al-Walid bin Talal ist nach mehr als zwei Monaten Arrest wegen Korruptionsverdachts wieder frei. Er halte sich in seinem Palast in derHauptstadt Riad auf, hieß es aus Kreisen der Königsfamilie. Im Zuge einer Verhaftungswelle war bin Talal und mehr als 200 weiteren Prinzen im Luxushotel Ritz-Carlton unter Arrest gestellt worden.

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