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USA: Trump gegen Bannon; AUSCHWITZ: Besucherrekord; RENTNERAUSWEISE: Streit um Kosten; HÖCKE-VERFAHREN: Entscheidung naht

USA

Trump gegen Bannon

US-Präsident Donald Trump bricht mit seinem früheren Chefstrategen Stephen Bannon. Nach schweren Vorwürfen Bannons an die Adresse des ältesten Trump-Sohnes Donald erklärte der Präsident am Mittwoch: „Steve Bannon hat nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft zu tun. Als er gefeuert wurde, hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seinen Verstand.“ Kurz zuvor hatte ein Bericht des britischen „Guardian“ in Washington für gewaltiges Aufsehen gesorgt: Bannon wertet ein Treffen von Donald Junior mit einer russischen Anwältin im Wahlkampf 2016 als „Verrat, unpatriotisch und üblen Mist“. Trumps ältester Sohn hatte im Juli 2017 unter Druck zugegeben, sich mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben. Von ihr hatte er sich heikle Informationen über die damalige Gegenkandidatin seines Vaters versprochen, die Demokratin Hillary Clinton.

AUSCHWITZ

Besucherrekord

Neuer Besucherrekord in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau: 2,1 Millionen Menschen haben 2017 das ehemalige deutsche Vernichtungslager im Süden Polens besichtigt, wie das staatliche Museum am Mittwoch mitteilte. Die Besucherzahl lag demnach im vergangenen Jahr um mehr als 50 000 über dem bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2016.

RENTNERAUSWEISE

Streit um Kosten

Die Deutsche Rentenversicherung beharrt auf der Ausgabe neuer Ausweise für alle Rentner, obwohl der Bundesrechnungshof vor einer Verschwendung von rund neun Millionen Euro warnt. Die neuen Plastikausweise im Scheckkartenformat seien „deutlich stabiler und besser handhabbar“ als die bisherigen aus Papier, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, der „Bild“-Zeitung.Der Bundesrechnungshof nennt die Ausweise dem Bericht zufolge dagegen überflüssig.

HÖCKE-VERFAHREN

Entscheidung naht

Im Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist eine Entscheidung in Sicht. Das Landesschiedsgericht der AfD soll nach Angaben eines Höcke-Sprechers am Donnerstag darüber verhandeln. Eine Entscheidung werde jedoch erst in den Folgetagen erwartet, hieß es. In zweiter Instanz könnte auch das Bundesschiedsgericht der Partei noch über den Fall verhandeln.

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