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Grossbritannien: Nuttall ist Ukip-Chef; afghanistan: 500 000 Flüchtlinge; russland: Putin feuert Beamte; Geheimdienste: „Mehr Kooperation“; Türkei: Lebenslange Haft?

Grossbritannien

Nuttall ist Ukip-Chef

Der frühere Vize-Parteichef Paul Nuttall ist zum neuen Vorsitzenden der britischen Ukip gewählt worden. Dies teilte die rechtspopulistische und EU-feindliche Partei gestern mit. Die United Kingdom Independence Party war zuletzt wieder übergangsweise von dem nach dem Brexit-Votum zurückgetretenen Nigel Farage geführt worden.

afghanistan

500 000 Flüchtlinge

Mehr als eine halbe Million Menschen sind in diesem Jahr nach UN-Angaben in Afghanistan vor dem sich verschärfenden Krieg mit den radikalislamischen Taliban aus ihren Dörfern geflohen. Zu Beginn des Jahres hatten die UN noch mit 250 000 gerechnet.

Vizepräsident prügelt

Der afghanische Vizepräsident Abdul Raschid Dostum hat während eines Sportturniers in Nordafghanistan einen Widersacher zuerst selbst geschlagen, dann von seinen Wächtern verprügeln lassen und schließlich entführt. Das berichtete die „New York Times“. Der entführte Mann sei ein Politiker aus Dostums eigener Junbesch-Partei. Er habe Dostum zuvor kritisiert.

russland

Putin feuert Beamte

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mehrere ranghohe Staatsdiener entlassen, die gegen seinen Willen Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften geworden sind. Der Bannstrahl traf einen Vize-Innenminister, einen Geheimdienstgeneral, einen Abteilungsleiter im Präsidialamt und den obersten Militärarzt.

Geheimdienste

„Mehr Kooperation“

Angesichts der vielen internationalen Krisenherde setzt Kanzlerin Angela Merkel auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) mit ausländischen Partnern. „Mit 60 Jahren ist der BND noch lange nicht an das Ende seiner Entwicklung gelangt, und so wie sich die Welt entwickelt, sieht es da auch wirklich nicht danach aus“, sagte Merkel.

Türkei

Lebenslange Haft?

Nach dem Putschversuch in der Türkei sollen erstmals Armeeangehörige vor Gericht gestellt werden. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft fordere für 62 Soldaten, darunter 28 Offiziere oder Unteroffiziere, mehrmals lebenslange Haft. Ihnen wird unter anderem Umsturz der türkischen Republik vorgeworfen.

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