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Schweiz: Kein Turbo-Ausstieg; Syrien: Vormarsch; Türkei: Reporterin frei; Irak: Miliz aufgewertet; AFD: NRW: Liste bleibt

Schweiz

Kein Turbo-Ausstieg

Mit überraschend deutlicher Mehrheit haben die Schweizer nach einer ersten Hochrechnung gegen einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft gestimmt. Demnach bekam die von den Grünen eingebrachte Atomausstiegsinitiative nur 45 Prozent der Stimmen. Gegen den geforderten Atomausstieg bis spätestens 2029 stimmten 55 Prozent der Schweizer. Die Schweiz hatte nach dem Atom-Unfall von Fukushima 2011 zwar einen Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen, aber auf einen Zeitplan verzichtet. 

Syrien

Vormarsch

Das syrische Regime dringt tiefer in die belagerten Rebellengebiete im Osten Aleppos ein. Die Kämpfer von Machthaber Baschar al-Assad eroberten eigenen Angaben zufolge den Bezirk Hanano im Norden der eingekesselten Rebellengebiete. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte den Vorstoß, der den Regierungstruppen eine bessere Ausgangslage zur Eroberung der restlichen Gebiete bieten könnte.

Türkei

Reporterin frei

Die türkische Polizei hat die am Samstag ohne Angabe von Gründen festgenommene Reporterin Hatice Kamer wieder freigelassen. Das meldete der türkische Dienst der BBC, für die Kamer arbeitet, am Sonntag. Die 39-jährige Reporterin war in der südosttürkischen Provinz Siirt festgenommen worden. Dort wollte sie über ein Grubenunglück berichten.

Irak

Miliz aufgewertet

Gegen den Widerstand sunnitischer Parteien hat Iraks Parlament ein Gesetz beschlossen, das die umstrittenen schiitischen Milizen aufwertet und sie als offizielle Sicherheitskräfte anerkennt. Sunnitische Politiker sehen darin einen Rückschlag für die Aussöhnung zwischen Schiiten und Sunniten. Diese gilt als Voraussetzung, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) dauerhaft zerschlagen zu können.

AFD

NRW: Liste bleibt

Die offenbar durch geheime Absprachen und Wahlbetrug zustande gekommene Kandidatenliste des nordrhein-westfälischen AfD-Landesverbands für die Landtagswahl 2017 bleibt bestehen. Bei einem Parteitreffen erreichten die Gegner des umstrittenen Landeschefs Marcus Pretzell am Sonntag nicht die für eine Neuaufstellung nötige Mehrheit.

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