Aktuelles in Kürze

mecklenburg-V.: Sellering bestätigt; spanien: Rajoy vereidigt; libanon: Neuer Staatschef; bundeswehr/irak: „Luftnotlage“; afghanistan: Neue Fluchtwelle; georgien: Erdrutschsieg

mecklenburg-V.

Sellering bestätigt

Erwin Sellering ist erneut zum Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern gewählt worden. 41 von 71 Landtagsabgeordneten stimmten für eine dritte Amtszeit des 67 Jahre alten SPD-Politikers. Damit fehlte Sellering mindestens eine Stimmen aus dem rot-schwarzen Regierungslager, das über 42 Sitze verfügt.

spanien

Rajoy vereidigt

Die neue spanische Minderheitsregierung des konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy hat politischen Beistand aus Berlin bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel setze auf Madrid als „kräftige Stimme“ bei der Weiterentwicklung der EU, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Rajoy legte vor König Felipe VI. den Amtseid als Regierungschef ab.  Am Donnerstag will der 61-Jährige sein Kabinett vorstellen.

libanon

Neuer Staatschef

Der Libanon hat nach mehr als zwei Jahren wieder ein Staatsoberhaupt. Das Parlament in Beirut wählte den christlichen Politiker Michel Aoun zum Präsidenten. Ex-General Aoun gilt als Verbündeter der vom Iran unterstützten Schiitenmiliz Hisbollah.

bundeswehr/irak

„Luftnotlage“

Ein technischer Defekt hat zwei zum Kampf gegen die IS-Terrormiliz in der Türkei stationierte Tornado-Jets der Luftwaffe zur Zwischenlandung im Nordirak gezwungen. Die Bundeswehr sprach von einer „Luftnotlage“, zur Sorge um die Sicherheit der Piloten bestehe kein Anlass. Der Defekt wurde durch starke Turbulenzen bei einer routinemäßigen Luftbetankung verursacht.

afghanistan

Neue Fluchtwelle

In Afghanistan flüchten immer mehr Menschen vor dem Krieg. Bis zum 30. Oktober seien 411 327 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden, heißt es in einem Bericht der Vereinten Nationen. Anfang 2016 hatten die UN noch mit 250 000 Kriegsvertriebenen gerechnet.

georgien

Erdrutschsieg

Mit einem Erdrutschsieg bei der Wahl in der Südkaukasusrepublik Georgien hat sich die regierende proeuropäische Partei Georgischer Traum eine verfassungsändernde Mehrheit gesichert. Die linksliberale Partei erhalte 115 von 150 Mandaten, teilte die Wahlkommission in Tiflis mit. Georgien strebt eine Annäherung an die EU an. Das Verhältnis zum Nachbarn Russland ist zerrüttet.

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