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iran/Sex: Offener Umgang?; USA/e-mail-Affäre: Eigenmächtiges FBI; griechenland/asyl: Sorge um EU-Beamte; istanbul: Amerikaner ziehen ab

iran/Sex

Offener Umgang?

37 Jahre nach der islamischen Revolution soll im Iran offener mit dem Thema Sex umgegangen werden. Das beschloss eine Kulturkommission mit Blick auf akademische Kreise und Fachbücher. „Der Begriff Sex sollte nicht mehr als etwas Verbotenes gelten“, sagte Kommissionsmitglied Hadad-Ade. Zugleich ließ die Kommission das neue Studienfach „Familie und sexuelle Gesundheit“ offiziell zu. Damit sollen die Strukturen und Werte der Familien geschützt und gefestigt werden.

USA/e-mail-Affäre

Eigenmächtiges FBI

FBI-Direktor James Comey hat neue Untersuchungen im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton publik gemacht, obwohl seine Chefin, Justizministerin Loretta Lynch, dagegen war. Sie fand es unangebracht, kurz vor der Präsidentenwahl über Prozeduren mit möglichen Auswirkungen auf einen Kandidaten zu informieren. Die Ministerin habe Comey ans Herz gelegt, der Praxis zu folgen, Schritte zu vermeiden, die den Ausgang der Wahl beeinflussen könnten. Zudem wurde bekannt, dass FBI-Mitarbeiter offenbar schon seit Anfang Oktober von weiteren Details in der Affäre wussten. Comey beteuert aber, erst jetzt davon erfahren zu haben.

griechenland/asyl

Sorge um EU-Beamte

Die EU-Staaten schätzen die Sicherheitslage auf den griechischen Inseln nach einem Medienbericht als so instabil ein, dass sie keine Asylexperten dorthin entsenden wollen. So heißt es in einem internen Papier. Die Registrierzentren und Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln sind mit fast 16 000 Flüchtlingen und Migranten überfüllt.

istanbul

Amerikaner ziehen ab

Das US-Außenministerium hat wegen einer erhöhten Terrorbedrohung für US-Bürger die Abreise der Familien von Mitarbeitern des US-Konsulats in Istanbul angeordnet. Es gebe Hinweise auf „aggressive Bemühungen“ von Extremistengruppen in der Türkei, US-Bürger in Gegenden Istanbuls anzugreifen, hieß es. Das deutsche Generalkonsulat sieht dagegen keine erhöhte Gefahr für Deutsche. Das Auswärtige Amt rät aber generell von Reisen in den Südosten des Landes und ins Grenzgebiet zu Syrien und dem Irak ab.

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