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Italien: Renzi droht EU; Abrüstung: USA warnen Moskau; Philippinen: US-Abzug gefordert; Afghanistan: IS tötet 30 Zivilisten

Italien

Renzi droht EU

Der italienische Regierungschef Matteo Renzi hat der Europäischen Union mit einem Veto gegen den EU-Haushalt gedroht, falls sich andere Länder in der Flüchtlingskrise nicht mehr engagierten. „Wir geben Geld, wenn die anderen Länder auch Lasten aufnehmen“, sagte Renzi im Fernsehen. Wenn Länder wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei sein Land „belehren“ und gleichzeitig nicht helfen würden, werde es aus Italien kein Geld geben.

Abrüstung

USA warnen Moskau

Die USA sehen nach Recherchen der „Zeit“ den INF-Vertrag mit Russland über den Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen gefährdet. Das Abkommen war 1987 von den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossen worden. Schon seit 2010 werfen die USA Russland vor, verbotene landgestützte Marschflugkörper zwischen 500 und 5500 Kilometern Reichweite zu testen. Washington fordert jetzt von Moskau die Einberufung der im Vertrag vorgesehenen Verifizierungs-Kommission, berichtet das Blatt.

Philippinen

US-Abzug gefordert

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat den Abzug aller US-Truppen aus seinem Land gefordert. „Ich will, dass – vielleicht in den kommenden zwei Jahren – mein Land befreit wird von der Präsenz ausländischer Truppen. Ich will sie raushaben“, sagte Duterte in einer Rede am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Japan. „Wenn ich dafür Regierungsabsprachen überdenken oder außer Kraft setzen muss, werde ich das tun“, sagte er.

Afghanistan

IS tötet 30 Zivilisten

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben nach offiziellen Angaben in der unsicheren westafghanischen Provinz Ghor 33 Zivilisten entführt und dann erschossen. Das sagte der Sprecher des Gouverneurspalastes, Abdulhai Khatibi.

Zum Tathergang sagte der Sprecher, die Extremisten hätten fast 1000 Schafe stehlen wollen. Aber Anwohner hätten sich mithilfe der Sicherheitskräfte entschlossen gewehrt. Zwei der rund 100 IS-Kämpfer seien getötet und der Sohn eines Kommandeurs verletzt worden. Aus Rache hätten die IS-Kämpfer dann die Zivilisten entführt und getötet.

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