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TÜRKEI: Erdogan verärgert; US-VORWAHLEN: Sanders holt auf; ASYLBEWERBER: Massenschlägerei; AFGHANISTAN: Raketenangriff

TÜRKEI

Erdogan verärgert

Wegen eines satirischen NDR-Beitrags hat das türkische Außenministerium laut „Spiegel online“ den deutschen Botschafter Martin Erdmann einbestellt. Der Diplomat musste sich demnach in einem längeren Gespräch rechtfertigen. Dabei handelte es sich offenbar nicht um eine freundliche Einladung unter Partnern, wie bei Meinungsverschiedenheiten unter Diplomaten zunächst üblich, sondern um eine formelle Vorladung. Bei der Unterredung ging es um eine knapp zweiminütige Satire aus der Sendung „extra 3“ vom 17. März, ein Lied mit dem Titel „Erdowi, Erdowo, Erdogan“ über den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayip Erdogan.

US-VORWAHLEN

Sanders holt auf

Im Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur hat der linke Senator Bernie Sanders gegenüber seiner Rivalin Hillary Clinton aufholen können. Sanders gewann die Vorwahlen in den Staaten Washington, Alaska und Hawaii mit deutlichem Vorsprung vor der Ex-Außenministerin. Allerdings liegt der Senator in der Zählung der für die Nominierung entscheidenden Delegiertenstimmen weiterhin deutlich zurück.

ASYLBEWERBER

Massenschlägerei

Bei Massenschlägereien in zwei Flüchtlingsunterkünften sind am Osterwochenende neun Menschen verletzt worden. Im brandenburgischen Vetschau gingen in der Nacht zu Ostermontag etwa zwei Dutzend Syrer und Iraner mit Fäusten und Holzlatten aneinander los, nachdem es bei einem Grillabend zum Streit gekommen war. Im südhessischen Heppenheim gerieten der Polizei zufolge zwei Kinder in Streit.

AFGHANISTAN

Raketenangriff

Die radikalislamischen Taliban haben das neue afghanische Parlamentsgebäude in Kabul am Montag mit Raketen angegriffen. Die Geschosse aus Raketenwerfern schlugen in die Gebäude ein und ließen Fensterscheiben zerbersten. Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid bekannte sich zu dem zwei Stunden andauernden Angriff. Es sei „besorgniserregend“, dass „der Feind das Parlament im Herzen der Hauptstadt“ angreifen könne, sagte der Abgeordnete Mohammed Abdu. Innenminister Mohammed Dschahed sagte, der Angriff hätte „nicht geschehen dürfen“. Er werde „neue Sicherheitsmaßnahmen“ für den Parlaments-Komplex erlassen.

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