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ISRAEL: Steinewerfer getötet; SÜDKOREA: Gespräche angeboten; AHMADINEDSCHAD: Keine Uni-Lizenz; CHINA: Gmail blockiert; KAMERUN: Angriff abgewehrt

ISRAEL

Steinewerfer getötet

Die israelische Armee hat im Westjordanland einen Palästinenser erschossen, als sie gegen Steinewerfer vorging. Wie beide Seiten berichteten, ereignete sich der tödliche Zwischenfall südlich von Nablus nahe der jüdischen Siedlung Tapuach. Die Armee erklärte, nach Warnschüssen in die Luft hätten die Soldaten scharf auf eine Gruppe geschossen, die weiter Steine auf israelische Zivilisten geworfen habe.

SÜDKOREA

Gespräche angeboten

Südkorea hat Nordkorea neue Annäherungsgespräche im Jahr 2015 vorgeschlagen. Beide Seiten sollten auf Ministerebene über Wege zur friedlichen Wiedervereinigung reden, sagte Vereinigungsminister Ryoo Kihl Jae in Seoul. Beim Besuch einer Delegation nordkoreanischer Spitzenfunktionäre in Südkorea im Oktober hatten sich beide Seiten auf hochrangige Gespräche geeinigt. Doch kamen die Treffen aufgrund neuer Spannungen nicht zustande.

AHMADINEDSCHAD

Keine Uni-Lizenz

Die iranische Regierung hat Ex-Präsident Ahmadinedschad die Lizenz für die Gründung einer eigenen Universität verweigert. Das Wissenschaftsministerium blockierte sogar die entsprechende Webseite Ahmadinedschads. Das Ministerium sehe in der geplanten Universität eine Denkfabrik, die die politischen Ideologien des Hardliners propagieren soll, hieß es. Präsident Hassan Ruhani gilt als politischer Erzfeind Ahmadinedschads.

CHINA

Gmail blockiert

Der Zugang zu Googles E-Mail-Dienst Gmail ist in China gesperrt worden. Nutzer des US-Internet-Unternehmens berichteten zudem, der Dienst sei auch über Smartphone-Apps nicht erreichbar. Lediglich über einen verschlüsselten Datentunnel scheine Gmail zu funktionieren. China habe den Zugang zu dem Google-Dienst über Hongkong blockiert, teilte die Internet-Analysefirma Dyn Research mit.

KAMERUN

Angriff abgewehrt

Die Streitkräfte Kameruns haben im Norden des Landes einen Angriff von mehr als 1000 Mitgliedern der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram zurückgeschlagen. Die aus dem Nachbarland Nigeria kommenden Kämpfer überrannten einen Militärstützpunkt und hissten ihre Flagge. Luftangriffe hätten sie aber wieder vertrieben.

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